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Influencerin aus Öhringen gibt Gastro-Tipps – wie Jasmin Rasmussen Heilbronn beurteilt

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Jasmin Rasmussen aus Öhringen gibt mehr als 100.000 Abonnenten auf Social Media fast täglich Gastro-Tipps. So bewertet die Influencerin die Cafés und Restaurants in Heilbronn.


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"Dich kenn ich doch, von Social Media!" Diese Worte bekommt Jasmin Rasmussen fast täglich zu hören. So auch an diesem Montag im Velo in Heilbronn, wo sie sich mit unserer Redaktion zum Interview trifft. Die Foodfluencerin, deren Markenzeichen ihre langen blonden Locken sind, ist zum ersten Mal in dem veganen Restaurant in der Eichgasse 14. "Echt süß hier", lautet ihr Fazit. Die 23-Jährige hat schon unzählige Lokale getestet, denn das ist ihr Job. Auf Plattformen wie Instagram postet sie Gastro-Tipps unter dem Namen "unterwegsmitjasmin". Rund 108.000 Menschen verfolgen regelmäßig ihre Videos. 

Die gebürtige Öhringerin ist vorwiegend im Raum Heilbronn und Stuttgart unterwegs und stellt neue Lokale vor. "Wir probieren tatsächlich jeden Tag Inhalte hochzuladen", erzählt die junge Frau. Mit 'wir' schließt sie ihren Freund Torben mit ein. Er sitzt immer hinter der Kamera und filmt seine Freundin beim Essen. Rasmussen nennt ihn scherzhaft ihr menschliches Stativ. "Ohne ihn geht es auch gar nicht", sagt sie. 

Jasmin Rasmussen verdient ihr Geld mit Gastro-Tipps auf den Sozialen Netzwerken.
Jasmin Rasmussen verdient ihr Geld mit Gastro-Tipps auf den Sozialen Netzwerken.  Foto: Theresa Heil

Tipps für Follower: Das hält Influencerin Jasmin aus Öhringen von der Heilbronner Gastronomie

Was hält die Foodfluencerin eigentlich von der Gastro-Szene in Heilbronn? "Ich liebe Cafés, und hier gibt's ja ganz schön viele", schwärmt Jasmin Rasmussen. Besonders angetan hat ihr das erst kürzlich eröffnete Stretta. Ansonsten habe Heilbronn sehr viele Ketten, das möge sie nicht so. Und es gebe viele Döner. "Das ist glaube ich jedem bekannt", sagt sie und lacht. Vereinzelt gebe es aber auch echt gute Lokale, etwa das Restaurant am Trappensee. "Ich mag auch ganz gerne das Charivari, das ist so ein klassischer Hot Spot", ergänzt sie. "Ich mag die Atmosphäre, die Leute, und das Essen schmeckt auch gut."

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Für einen Dreh verbringt das Paar gut mal zwei bis drei Stunden in dem Restaurant. Erst werden die Videos gefilmt, dann wird gegessen. "Wir essen immer kalt eigentlich", berichtet Rasmussen und lacht. Vor der Kamera zu essen, sorgt hin und wieder auch für neugierige Blicke. Aber das stört sie nicht. "Ich habe mich schon dran gewöhnt, ich blende das tatsächlich komplett aus."

Mit den sozialen Netzwerken sammelt sie seit 2016 Erfahrung. Hobbymäßig lud sie damals Videos zu allen möglichen Themen hoch, zum Beispiel Mode. Schon damals hat sie mehrere Tausend Follower. Seit 2022 hat sie sich auf Gastronomie festgelegt. "Mein Freund und ich sind eh immer gerne essen gegangen", erzählt sie. Seither steigt die Zahl der Abonnenten stetig an. 

Gastro-Tipps von Jasmin Rasmussen aus Öhringen: So wird man Foodfluencerin

Seit 2023 verdient sie ihr Geld hauptberuflich als Influencerin. Damals schloss Rasmussen ihre Ausbildung zur Industriekauffrau ab. Zu dieser Zeit lief es auf Social Media schon sehr gut für sie, also wagt sie den Schritt in die Selbstständigkeit. "Das Schlimmste, was hätte passieren können, ich hätte mir 'nen Job suchen müssen", sagt Rasmussen.

Heute verdient die junge Frau besonders mit Influencermarketing ihr Geld. Bezahlte Kooperationen nehme sie nur noch selten an, sagt sie. Stattdessen plane und bezahle sie die Restaurant-Besuche privat. Denn so könne sie bei ihren Bewertungen unvoreingenommen und glaubwürdig bleiben. Bei der Küche ist sie nicht wählerisch, sie esse eigentlich alles. Nur Austern mag sie nicht.

Jasmin Rasmussen ist nicht die einzige Foodfluencerin in der Region. Auch Yulia Slavinskaya, bekannt als "thisisyules", und andere Accounts geben Tipps und Empfehlungen zur Gastro-Szene. Was Rasmussen abhebt sei ihre "persönliche Art", glaub sie. Jedes Profil sei auf seine eigene Art erfolgreich. Wichtig als neue Influencerin sei es, seine Nische zu finden – am besten eine, die es noch nicht so häufig gibt. Für angehende Foodfluencer hat die Öhringerin noch einen Tipp: "Konstant und regelmäßig posten, und auch themenmäßig dranbleiben". 

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