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Cyberangriff auf Rathaus in Untereisesheim – gestohlene Daten im Darknet

  
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Das Rathaus in Untereisesheim war nach einen Cyberangriff mehrere Tage lahmgelegt. Jetzt wird klar: Teile der gestohlenen Daten sind im Darknet gelandet.


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Die Gemeinde Untereisesheim ist im Oktober 2025 Opfer eines Cyberangriffs geworden. Mehrere Tage lang war die gesamte IT-Infrastruktur im Rathaus lahmgelegt. Nur das Telefon funktionierte weiterhin.

Die Angreifer hatten bei dieser Aktion nicht nur die IT-Systeme verschlüsselt, sondern auch Daten von den Servern der Verwaltung gestohlen. Das teilt die Gemeinde in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Demnach sei nun aufgefallen, dass einige der gestohlenen Daten im Darknet aufgetaucht sind. Aufgefallen sei das im Zuge der Ermittlungen der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW).

Cyberangriff in Untereisesheim: Gestohlene Daten im Darknet veröffentlicht

Doch welche Daten sind betroffen? Vor allem alte Personalakten, Home-Laufwerke der Mitarbeitenden im Rathaus (dienstliche Daten), gemeinsame Datenlaufwerke, Bilderlaufwerke sowie Scannerlaufwerke seien nach aktuellem Erkenntnisstand betroffen.

Daten von Bürgern seien nicht ins Darknet gelangt, heißt es in der Mitteilung. Auch aus dem Zentralen Rechenzentrum und dem Dokumentensystem sei bislang nichts veröffentlicht worden. Betroffene werden direkt informiert.

„Die Sicherheit der Daten und die Transparenz gegenüber Mitarbeitenden und Bevölkerung haben für uns oberste Priorität“, wird Christian Tretow, Bürgermeister der Gemeinde Untereisesheim, in der Mitteilung zitiert. Mit den zuständigen Behörden arbeite man eng zusammen. Nach dem Cyberangriff war ein neuer Server aufgesetzt worden. Ein Lösegeld sei nach dem Cyberangriff nicht gezahlt worden.

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