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Aquatoll-Besuch in Neckarsulm bezahlbar? Investor äußert sich zu Preisen

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Die Investorfirma aus Rheinland-Pfalz hat mit dem Aquatoll und der nahen Umgebung in Neckarsulm einiges vor. Das wird einiges kosten – mit Folgen für die Eintrittspreise? 


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Klar ist: Seit seiner Schließung im Mai 2022 vermissen viele Menschen aus Neckarsulm und der Region das Aquatoll. Immer wieder habe es Versuche gegeben, das Bad zu reaktivieren, erklärt Oberbürgermeister Steffen Hertwig am Mittwochvormittag, 11. Februar, beim Pressegespräch und der offiziellen Vorstellung zu den Plänen rund um das Aquatoll 2.0.

„Nun ist es gelungen, mit einem Investor zusammenarbeiten, der die Kosten und das Risiko allein schultert“, berichtet Hertwig. Der Neckarsulmer Stadtkasse entstehen weder Bau- noch Folgekosten.

Aquatoll 2.0 in Neckarsulm: Investor übernimmt Kosten und Risiko vollständig

Angesichts des anstehenden Synergie-Projekts, das neben dem Wellnessangebot im neuen Aquatoll auch ein Hotel sowie ein Automuseum in unmittelbarer Nähe des bekannten Standorts ansiedelt, wird die Investorfirma, PL-Immoinvest aus Beindersheim in Rheinland-Pfalz, einiges an Geld in die Hand nehmen.


Die ungefähre Höhe der Kosten sei aber erst klar, wenn die Pläne sowie die Reihenfolge der Umsetzung klar seien, sagt Klaus Grabbe. Der ehemalige Baubürgermeister von Neckarsulm hat das Projekt maßgeblich vorangetrieben.

Wiedereröffnung des Aquatolls: Bedeuten hohe Investitionen auch hohe Preise?

Schon jetzt gibt es Befürchtungen, dass die Eintrittspreise zum voraussichtlich ab 2028 im Aquatoll verfügbaren Angebot für das Zielpublikum unerschwinglich sein könnten. Neckarsulms Oberbürgermeister Steffen Hertwig betont: „Klar ist, dass das Projekt viel Geld kostet – und die Ausgaben des Privatinvestors auch gegenfinanziert werden müssen. Die Alternative wäre jedoch, gar kein Bad zu haben – und damit eine Fortdauer des jetzigen Zustands.“

Piyer Lahdo, Prokurist des Investors, kann beim Pressegespräch noch nichts zur konkreten Ticket-Preisgestaltung für die zukünftigen Aquatoll-Gäste sagen. Klar sei aber: „Das wird definitiv kein Bad, das sich nur Reiche oder gar nur Millionäre leisten können. Es muss niemand befürchten, dass unsere Standardtarife im dreistelligen Bereich und damit über der 100-Euro-Marke liegen.“

Stattdessen soll es vor allem für Jugendliche Sonderangebote und Vergünstigungen geben. Lahdo: „Die jungen Leute liegen uns ganz besonders am Herzen.“

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