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Pläne für neues Aquatoll: Was neben den zwölf Saunen zum Angebot gehört

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2028 soll das neue Aquatoll zusammen mit einem Hotel und einem Automuseum in Neckarsulm eröffnen. Es soll sich um ein breites Angebot handeln – für welche Zielgruppe?


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Nur noch wenige hätten damit gerechnet: Das ehemalige Erlebnisbad Aquatoll in Neckarsulm soll neu aufblühen. In den Jahren seit der Schließung im Mai 2022 hat sich der beliebte Familientreffpunkt zum unattraktiven Lost Place entwickelt.

Doch der Investor PL-Immoinvest aus Beindersheim in Rheinland-Pfalz hat große Pläne, die weit über die Reaktivierung des Bades hinausgehen und ein umfassendes Konzept beinhalten – samt Hotel und Oldtimer-Museum. Das Vorhaben stellte Piyer Lahdo, Prokurist des Investors, bei einem Pressegespräch am Mittwochmorgen, 11. Februar, direkt vor Ort im Aquatoll vor.

Familien als mögliche Zielgruppe im neuen Aquatoll in Neckarsulm

Das neue Konzept umfasst nicht nur das Bad, sondern auch das angeschlossene Hotel und das Automuseum. „In Sachen Zielgruppe sind wir da breit aufgestellt“, erläutert Neckarsulms ehemaliger Baubürgermeister Klaus Grabbe. Die Wellness-Angebote seien allein aufs Aquatoll begrenzt. Hier soll es zwölf Saunen, Massage- und Fitness-Angebote geben. Das Hotel sei rein zum Übernachten und für Veranstaltungen gedacht.


Klaus Grabbe schildert ein Beispielszenario: „Stellen wir uns vor, eine Familie nimmt die neuen Möglichkeiten wahr. Bei den Mitgliedern gibt es unterschiedliche Interessen. Während sich die einen beim Wellness erholen, können sich die Autoaffinen im Automuseum beim Betrachten von Oldtimern und modernen Sportwagen erfreuen.“

Anschließend könne man sich wieder in der lokalen Gastronomie treffen, essen und trinken – und danach beschwingt im Hotel übernachten. Alle Angebote greifen laut Grabbe bei kurzen Wegen ineinander.

Neues Aquatoll-Angebot soll weit über Neckarsulm hinaus Strahlkraft besitzen

Grabbe betont: „Von diesem Synergie-Effekt profitieren auch die Betriebe vor Ort.“ Auch Veranstaltungsangebote mit anderen Einrichtungen der Stadt, wie etwa dem Zweirad-Museum, seien denkbar. Und Oberbürgermeister Steffen Hertwig ergänzt: „Dieses umfassende Angebot strahlt weit über die Region hinaus. Wie es auch bisher beim Aquatoll gewesen ist.“

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