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Audi legt 2025 in Deutschland leicht zu, verliert aber in den USA stark

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Den weltweiten Absatz für 2025 gibt Audi erst nächste Woche bekannt. Für zwei wichtige Märkte sind die Ergebnisse bereits da. In den USA hat die VW-Tochter kräftig verloren. 


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Die Audi-Modelloffensive, die seit Frühjahr 2024 insgesamt 20 neue Modelle gebracht hat, wie zuletzt den neuen Q3 Sportback, hat zum Ende des vergangenen Jahres zumindest in Deutschland Wirkung gezeigt. Auf dem Heimatmarkt wurden von der Marke mit den vier Ringen im Gesamtjahr 2025 nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 205.862 Fahrzeuge neu zugelassen. Das ist ein leichtes Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders gut sind dem Vernehmen nach auch die beiden neuen Verbrennermodelle A5 und A6 aus dem Werk Neckarsulm bei den Kunden angekommen. Das liege vor allem auch am Gewerbekundengeschäft, heißt es aus Händlerkreisen. Schließlich seien beiden Modelle seit einigen Monaten auch als Plug-in-Hybride bestellbar. 

Audi verzeichnet 2025 leichtes Plus in Deutschland – US-Verkaufszahlen sinken

Audi schwächelt dagegen in den USA. Im gesamten Jahr 2025 wurden mit 164.942 Autos und damit 16 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Sitz von Audi of America in Herndon (Virginia) mitteilte. Im ebenfalls schwächeren vierten Quartal ging der Absatz demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 36 Prozent auf 36.233 Fahrzeuge zurück.

Audi verfügt in den USA aktuell über keine eigene Fertigung. In den ersten drei Quartalen musste die VW-Tochter für die Zölle auf Neuwagen 850 Millionen Euro aufwenden. Für das Gesamtjahr rechnete Audis Finanzvorstand Jürgen Rittersberger im Oktober mit einer Last von rund 1,3 Milliarden Euro, die das Finanzergebnis schmälern wird. Die Finanzergebnisse für 2025 werden im März bekanntgegeben.

US-Markt soll die dritte große Säule für Audi werden

Neben China und Europa soll der US-Markt die dritte große Säule für uns werden“, sagt Audi-Chef Gernot Döllner. „In Nordamerika werden wir bis Ende des Jahres zehn neue Modelle auf den Markt bringen.“ Mittelfristig plant das Unternehmen unseren Informationen zufolge dort mit 250.000 bis 300.000 verkauften Fahrzeugen jährlich.

Die Entscheidung über ein eigenes Werk in den Staaten steht bislang noch aus. Eine Option wäre auch die Fertigung in der Fabrik der amerikanischen  VW-Tochter Scout.

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