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Weltpremiere

Volkswagen stellt sein günstigstes E-Auto vor – was der Wagen kostet

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Volkswagen setzt den Polo unter Strom. Der Kleinwagen ist das günstigste E‑Auto bei VW. Die Heilbronner Stimme hat die ersten Informationen.


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Das Jahr 2026 steht im VW-Konzern ganz im Zeichen der vollelektrischen Kleinwagen. Den Anfang macht der neue Cupra Raval. Nun feiert der VW ID.Polo seine Weltpremiere. „Der ID.Polo führt einen Bestseller unserer Marke ins elektrische Zeitalter“, sagt VW-Chef Thomas Schäfer. „Seit Jahrzehnten begleitet der Polo Menschen durch ihren Alltag, nun auch in der Elektromobilität.“

Der Kleinwagen ist ab sofort bestellbar. Die Basisversion ab 24.995 Euro sowie weitere Versionen folgen erst im Sommer. Los geht es zum Start mit der 211 PS starken Topversion und großer Batterie (52 kWh) zu Preisen ab 33.795 Euro.

VW ID.Polo: Drei Leistungsstufen und zwei Batteriegrößen

Technische Basis für den 4,05 Meter langen und 1,82 Meter breiten ID.Polo bildet der Elektrobaukasten MEB+, den der VW-Konzern über weitere Marken ausrollen wird. Zur Wahl stehen drei Leistungsstufen mit 85, 99 und 155 kW, also mit 116, 135 oder 211 PS. Die beiden schwächeren Varianten haben eine 37 kWh fassende Batterie an Bord, das stärkste Modell erhält einen 52 kWh-Akku.

Die kleinere Batterie soll für Reichweiten bis zu 329 Kilometern gut sein und lässt sich mit bis zu 90 kW laden. Beim großen Akku sind es bis zu 455 Kilometer und maximal 105 kW. Eine Standard-Ladung von zehn auf 80 Prozent Akkustand soll damit in 24 bis 27 Minuten möglich sein.

Das Cockpit und die Materialien wirken für einen Kleinwagen richtig wertig. Statt Touchflächen kommen am Lenkrad wieder echte Schalter zum Einsatz.
Das Cockpit und die Materialien wirken für einen Kleinwagen richtig wertig. Statt Touchflächen kommen am Lenkrad wieder echte Schalter zum Einsatz.  Foto: VW

VW ID.Polo: Luftiger Innenraum und wertiges Cockpit

Für einen Kleinwagen, der vor allem in der Stadt genutzt wird, sind das gute Werte. Aber der Aha-Effekt setzt bei der ersten Sitzprobe ein. Der Innenraum ist sehr luftig, selbst hinten sitzt man nicht zu beengt. Möglich macht das der üppige Radstand, also der Abstand zwischen beiden Achsen, er misst 2,60 Meter. Im Vergleich zum Polo mit Verbrenner steigt das Kofferraumvolumen von 351 auf 441 Liter.

Viel wichtiger aber: Das Cockpit und die Materialien wirken für einen Kleinwagen richtig wertig. VW hat sich die Kritik an Qualität und Bedienbarkeit bei früheren Modellen zu Herzen genommen. Das kann man im ID.Polo sehen und erfühlen: Statt Hartplastik setzt der Autobauer auf weiche Stoffe am Cockpit. Am Lenkrad und in der Mitte unterhalb des fast 13 Zoll großen Touchscreens gibt es endlich wieder echte Tasten statt reiner Touchflächen. 

Hinten zieren den 4,05 Meter langen VW ID.Polo ein beleuchtetes Markenlogo, eine beleuchtete Querspange und 3D-Rückleuchten.
Hinten zieren den 4,05 Meter langen VW ID.Polo ein beleuchtetes Markenlogo, eine beleuchtete Querspange und 3D-Rückleuchten.  Foto: VW

ID.Polo: Viel Liebe zum Detail - innen und außen

Und dann wird es noch nostalgisch. Designchef Andreas Mindt, der auch schon bei Audi tätig war, spricht gerne von der „Secret Sauce“, also einer Art geheimer Soße, aus der die pfiffigen Details entstehen. Denn auf Knopfdruck verwandeln sich die digitalen Instrumente hinter dem Lenkrad in eine Retro-Anzeige mit klassischem Tacho, Drehzahlmesser und exakt der Uhr, wie man sie aus der zweiten Golf-Generation der 1980er Jahre kennt. Koppelt man sein Smartphone mit dem kleinen E-Auto, wird auf dem Bildschirm in der Mitte ein Kassettendeck angezeigt. 

Außen zeigt der elektrische Kleinwagen ebenfalls viel Liebe zum Detail. Vom ersten Golf ist zum Beispiel die C-Säule abgeleitet. Vorne und hinten gibt es eine durchgängige Lichtleiste und ein beleuchtetes VW-Logo. Auffallend sind am Heck die 3D-Rückleuchten. Bestellbar ist der ID.Polo in sieben verschiedenen Farben. 

Volkswagen stellt in diesem Jahr sechs neue E-Autos vor

Volkswagen enthüllt in diesem Jahr insgesamt sechs neue E-Autos.  Den ID.Polo wird es später im Jahr auch als sportliche GTI-Variante geben. Dazu kommen das kleine SUV ID.Cross und der ID.3 Neo für die Kompaktklasse. Letzteren wird es ebenfalls als GTI-Version geben. Im Herbst folgt dann der Nachfolger des ID.4. Bleiben sich die Wolfsburger ihrer veränderten Namensgebung bei den ID.Modellen treu, wird er wahrscheinlich ID.Tiguan heißen. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts wird es dann sicher auch einen ID.Golf als Nachfolger des ID.3 geben. Und der ID.7 wird wohl irgendwann in ID.Passat umgetauft werden.

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