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Autokrise

Mercedes-Gewinn sinkt um 17 Prozent – Hoffnung auf neue E-Autos

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Mercedes hat ein hartes Jahr hinter sich. Nun ist der Gewinn im ersten Quartal abermals gesunken. Beim Stuttgartern setzt Autobauer man nun auf die laufende Modelloffensive.


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Mercedes ist im vergangenen Jahr tiefer in die Krise geschlittert. Schwache Geschäfte in China und hohe Belastungen durch die US-Zölle: Der Gewinn des Autobauers ist 2025 um knapp die Hälfte eingebrochen. Nun geht die Talfahrt weiter. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ist das Ergebnis um 17,2 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 1,73 Milliarden Euro auf 1,43 Milliarden Euro abgesackt, teilten die Stuttgarter am Morgen mit.

Das operative Ergebnis (Ebit) fiel im ersten Quartal dieses Jahres um 16,8 Prozent von rund 2,3 Milliarden Euro auf 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz ging leicht um knapp fünf Prozent auf 31,6 Milliarden Euro zurück.

Mercedes trotz Krise positiv gestimmt: Guter Bestelleingang für neue Elektroautos

Ein deutliches Minus in China hatte bei Mercedes im ersten Quartal dieses Jahres für einen Absatzrückgang gesorgt. Insgesamt war der Pkw-Absatz um sechs Prozent auf 419.400 Fahrzeuge zurückgegangen. Nun ruhen die Hoffnungen der Marke mit dem Stern auf der laufenden Modelloffensive. „2025 markierte den Startschuss der größten Produkt- und Technologieoffensive bei Mercedes-Benz mit neuesten elektrischen Antriebssystemen und intelligenter Software“, sagt Mercedes-Chef Ola Källenius.

Dem Vernehmen nach wollen die Stuttgarter den Absatz 2026 stabilisieren und wie im vergangenen Jahr um die 1,8 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Vor allem die neuen E-Autos kommen gut an im Handel, der Bestelleingang sei sehr hoch. CLA und GLC sind als E-Autos so gefragt, dass Kunden, die jetzt bestellen, leicht ein halbes Jahr auf ihr Auto warten müssen. 

Modellpläne bei Mercedes für die nächsten Jahre: Von AMG bis „Baby G“

Nun hat der Stuttgarter Autobauer seinen wichtigsten Stromer für dieses Jahr enthüllt, die C-Klasse. Mercedes stellt einen Startpreis von unter 70.000 Euro in Aussicht. Bestellbar ist das E-Auto ab Mai, die ersten Auslieferungen sollen nach den Sommerferien erfolgen. In diesem Jahr wird zudem die renditestarke E-Klasse unter Strom gesetzt. Zudem wird es eine kleine elektrische G-Klasse geben, intern und von Fans liebevoll „Baby G“ genannt.

Auch die sportliche Tochter AMG hat zwei Stromer in Planung, eine Limousine und ein SUV. Darüber hinaus hat der Autobauer aus Stuttgart sein Flaggschiff S-Klasse überarbeitet: An der Luxuslimousine wurden rund 50 Prozent der Komponenten aufgefrischt.

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