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Ehemaliger Porsche-Vorstand arbeitet jetzt als Finanzberater in Schwäbisch Hall

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Lutz Meschke steuerte lange die Finanzen des Autobauers Porsche. Nun berät er für den Vermögensverwalter Wealthgate in Schwäbisch Hall unter anderem Profisportler bei Geldanlagen.


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Des Geldes wegen müsste Lutz Meschke sicher nicht mehr arbeiten. 16 Jahre lang war der Manager Finanzvorstand bei Porsche. Inklusive Abfindung nach seinem Abgang beim Autobauer im vergangenen Jahr und der noch laufenden Bezüge aus der Porsche SE dürfte er im Lauf der Zeit einen zweistelligen Millionenbetrag verdient haben. Dem Geld bleibt Meschke treu: Er arbeitet nun für den Vermögensverwalter Wealthgate mit Hauptsitz in Schwäbisch Hall. Meschke berät in Zukunft Profisportler und arbeitet mit vermögenden Familienunternehmen. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

Blick zurück: Meschkes Abgang bei der VW-Tochter Porsche

Auf der Homepage des Unternehmens ist zu lesen, dass Lutze Meschke seit der Gründung im Jahr 2018 als Gesellschafter an Wealthgate beteiligt ist und seitdem die langfristige Positionierung sowie den Ausbau des Netzwerks auf strategischer Ebene begleitet. „Mit Lutz Meschke wird es gelingen, unsere Bandbreite und Kompetenz deutlich zu erweitern. Von seiner unternehmerischen Expertise und Erfahrung als unser Gesellschafter profitieren alle unsere Kunden“, sagt Wealthgate-CEO Christian Sammet.

Lutz Meschke war 16 Jahre lang Finanzvorstand bei Porsche. Nun ist der Finanzberater bei der Firma Wealthgate in Schwäbisch Hall.
Lutz Meschke war 16 Jahre lang Finanzvorstand bei Porsche. Nun ist der Finanzberater bei der Firma Wealthgate in Schwäbisch Hall.  Foto: Jan Woitas

Lutz Meschke war lange einer der Überflieger bei Porsche. Der 60-Jährige gilt als einer der führenden Köpfe hinter dem Börsengang der VW-Tochter. Nach anfänglichen Höhen aber ist der Kurs der Aktie immer wieder auf Talfahrt gegangen. Meschke war zudem einer der großen Verfechter, was den Richtungswechsel hin zu wieder mehr Verbrenner-Modellen angeht. Nicht nur die sinkende Rendite kreidete der Aufsichtsrat dem Finanzmanager an. Schlagzeilen um seine privaten Immobiliengeschäfte in Österreich und vermeintliche Ambitionen auf den Posten von Porsche-CEO Oliver Blume kosteten ihn wohl letztlich den Job.

Porsche: Lutz Meschke erhielt 11,6 Millionen Euro Abfindung

Eigentlich wäre der Vertrag von Lutz Meschke bei Porsche noch bis Ende 2027 gelaufen. Nach der Trennung hat der Manager eine Abfindung in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Meschke behielt zudem bis 9. Dezember 2025 seinen Vorstandsposten in der von den beiden VW-Eignerfamilien Porsche und Piëch kontrollierten Holding Porsche SE. Trotz seines Ausscheidens erhält Meschke bis zum ursprünglichen Vertragsende am 30. Juni 2030 weiterhin seine vertraglich vereinbarte Vergütung von der Porsche SE.

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