Jako aus Mulfingen komplettiert Teamsport-Portfolio mit eigenen Fußballschuhen
Als Teamsport-Ausrüster ist Jako seit Jahrzehnten eine Größe. Auch international. Mit dem Launch der ersten Fußballschuhe schließt das Hohenloher Familienunternehmen eine wichtige Sortimentslücke.
Der Teamsport-Ausrüster Jako erweitert sein Sortiment um eine zentrale Produktkategorie: Mit dem offiziellen Launch steigt das Unternehmen aus Mulfingen in Hohenlohe in den Markt für Fußballschuhe ein. Damit schließt Jako eine bislang bestehende Lücke im Portfolio und verfolgt nach eigenen Angaben konsequent das Ziel, Teams von Kopf bis Fuß auszustatten.
Die Hohenloher sind inzwischen seit Jahrzehnten eine feste Größe im internationalen Teamsport. Nach Angaben des Unternehmens tragen weltweit mehr als 250.000 Teams Trikots, Trainings- und Teamkleidung der Marke. Diese starke Marktpräsenz nutzen die Hohenloher nun, um mit eigenen Fußballschuhen die Outfits auf dem Fußballplatz zu komplettieren.
Jako startet mit zwei Modellen für unterschiedliche Spielertypen
„Der Einstieg in das Segment Fußballschuhe ist für Jako ein echter Meilenstein. Wir erweitern unser Portfolio um das letzte entscheidende Element auf dem Spielfeld und machen unser Leistungsversprechen damit komplett“, sagt Tobias Röschl, Vorstand Marketing und Vertrieb bei Jako. Die Fußballschuhe stehen für Qualität, einen präzisen Fit und ein besonderes Spielgefühl. „Genau dafür steht auch unser Kampagnenclaim „Feel it!“ – ein guter Fußballschuh überzeugt nicht auf dem Papier, sondern auf dem Feld“, sagt Röschl.

Jako startet mit zwei Modellen, die sich an den zentralen Anforderungen des modernen Spiels orientieren. Der „RS89“ richte sich an offensive Spielertypen und kommt mit einem leichten, technischen Obermaterial daher, das für mehr Dynamik sorgt und einen hohen Komfort bietet. Der „Opura“ verfügt dagegen über ein Obermaterial aus synthetischem Leder, das ein präzises Ballgefühl ermöglichen soll und Kontrolle in jeder Spielsituation unterstützt.
Fußballschuhe „Made in Europe“ – Fertigung in Portugal
Als etablierter Teamsport-Ausrüster war Jako – das Unternehmen erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro – von Beginn an eng mit dem Fußball verbunden, führte seit der Gründung 1989 Trikots, Shorts und Stutzen. Ein Element fehlte dem Familienunternehmen jedoch noch im Sortiment: der Fußballschuh.
„Jako ist Fußball – und gemeinsam haben wir es im Bereich Teamwear an die Spitze geschafft. Diese Kompetenz, die Leidenschaft für das Produkt und die enge Partnerschaft mit dem Handel soll sich auch im neuen Themenfeld Fußballschuhe widerspiegeln“, sagt Firmengründer Rudi Sprügel. Ein zentraler Bestandteil der Produktentwicklung sei die enge Zusammenarbeit mit Spielern aus dem Amateur- und Profibereich gewesen.
Produzieren lässt Jako seinen Fußballschuhe in Portugal, einer Region mit jahrzehntelanger Tradition und großem Know-how in der Schuhherstellung. Die Hohenloher setzen eigenen Angaben zufolge bewusst auf „Made in Europe“ und auf kurze Wege, handwerkliche Kompetenz und höchste Qualitätsstandards.
Derzeit erweitern die Hohenloher am Hauptsitz ihre Kapazitäten
Derzeit sind die Hohenloher am Standort in Mulfingen kräftig am Bauen: Zwar hatte Jako erst 2023 sein neues Hochregallager eröffnet und die Kapazitäten beinahe verdoppelt. „In der Folge sind wir trotzdem mit der Liefer-Performance schnell wieder an Grenzen gestoßen“, sagte Markus Frank, Vorstand Digitalisierung und Logistik, bei einem Besuch im November gegenüber der Stimme.
Daher entsteht gerade ein 8000 Quadratmeter großes Gebäude, das neben einem modernen Behälterlager auch alle Logistikbereiche vom Wareneingang bis zum Versand enthält. Im Februar soll nun der Innenausbau beginnen, Anfang 2027 soll das Zentrum den Betrieb aufnehmen.
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