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Homeoffice nur „für Faulenzer“? Emotionale Debatte um neue Regel bei Schwarz-Gruppe

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Die Schwarz-Gruppe verschärft die Präsenzpflicht für Teile ihrer Mitarbeiter. Das Thema Homeoffice polarisiert bei Stimme-Lesern – viele äußern harsche Kritik, andere sehen große Vorteile.


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Die Zeiten der großzügigen Homeoffice-Regeln sind bei vielen Firmen im Heilbronner Raum offenbar vorbei. Immer mehrUnternehmen in der Region kippen die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Ihre Mitarbeiter sollen stattdessen wieder mehr Präsenz zeigen.

Die Schwarz-Gruppe beordert ihre Beschäftigten in drei zentralen Bereichen ebenfalls zurück ins Büro: Sie sollen künftig wieder drei Tage pro Woche vor Ort arbeiten. Das Thema Homeoffice bewegt auch viele Stimme-Leser: Während einige nur wenig Verständnis für die Arbeit von zu Hause aus haben, gibt es gleichzeitig klare Befürworter.

Schwarz-Gruppe kippt großzügige Homeoffice-Regel – geteilte Leser-Reaktionen

Lange Zeit war das Thema Homeoffice in vielen Firmen eher die Ausnahme statt Standard – mit der Corona-Pandemie kam die Trendwende. Viele Unternehmen setzen seither, wo möglich, auf mobiles Arbeiten, um ihren Mitarbeitern Flexibilität zu ermöglichen. 

In Zeiten von Wirtschaftskrise und Inflation in Deutschland rudern allerdings immer mehr Unternehmen zurück. Statt auf Homeoffice setzenFirmen wie Bosch und Teile der Schwarz-Gruppe wieder auf Präsenzarbeit. Bei den Stimme-Lesern ist die Meinung gespalten: Während die einen nur wenig von mobiler Arbeit halten, beharren die anderen auf die Vorteile.

Neue Homeoffice-Regelung bei Schwarz-Gruppe – mobiles Arbeiten für Heilbronner Leser „größter Schwachsinn“

Binnen weniger Stunden sind auf der Stimme-Facebookseite zahlreiche Kommentare zur verschärften Homeoffice-Regel innerhalb der Schwarz-Gruppe eingegangen. Viele ärgern sich darin vor allem grundsätzlich über die Homeoffice-Möglichkeiten in den Unternehmen.

Ein Nutzer bezeichnet Homeoffice etwa als „größten Schwachsinn“. Er glaubt, man könne mobil „garantiert nicht“ mehr als 50 Prozent an Arbeit leisten. Ein anderer mutmaßt: „Viele arbeiten auch fast nichts im Homeoffice.“

Heilbronner Reaktionen auf Homeoffice-Regel bei Schwarz-Gruppe: „Leistungsträger fehlen“

Ein anderer Stimme-Leser stellt sich als „ganz normaler Angestellter“ vor und hat kein Verständnis dafür, dass Unternehmen Homeoffice anbieten. Laut ihm würden dadurch Leistungsträger vor Ort fehlen, die andere Kollegen anspornen und Wissen vermitteln. „Deswegen gilt für mich auch nicht das Argument, dass man auch im Büro nichts arbeiten kann, nicht.“

Harsch urteilt auch ein weiterer Heilbronner Leser: Homeoffice sei für ihn „größtenteils was für Faulenzer“. Eine andere Leserin sieht das differenzierter: „Bei vielen klappt es mit Homeoffice, bei vielen aber eben auch nicht.“ Sie könne, so schreibt sie, Firmen verstehen, dass sie wieder Präsenzarbeit einführen.

Heilbronner Reaktionen auf Homeoffice-Regel: Leserin spricht von Neid-Debatte

Während einige Heilbronner Nutzer über die Homeoffice-Möglichkeiten in Unternehmen den Kopf schütteln, gibt es auch viele Nutzer, die die pauschale Kritik nicht nachvollziehen können. „Wie man hier den Neid rauslesen kann“, wundert sich etwa eine Leserin über die Kommentare. Wer im Homeoffice nichts arbeite, habe dann auch „offensichtlich einen Arbeitsplatz, der unnötig ist“, merkt sie an.

Eine andere Heilbronner Leserin glaubt, der Umgang mit mobilem Arbeiten sei personenabhängig. „Mein Mann arbeitet seit der Pandemie im Homeoffice und ist weiterhin ein vorbildlicher und engagierter Mitarbeiter.“ Wer grundsätzlich faul ist, sei das ihrer Meinung nach sowohl zu Hause als auch vor Ort im Büro.

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