VW-Konzern sollte nichts unversucht lassen, um seine deutschen Standorte auszulasten

  
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In guten Zeiten hat der VW-Konzern jedes Jahr elf Millionen Fahrzeuge gebaut, nun sind es noch neun Millionen Einheiten. Nun muss Europas größter Autobauer weiter runter von den Überkapazitäten.


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Ob Audi, BMW, Mercedes oder VW – die Stimmung in der Autobranche hat sich zuletzt deutlich eingetrübt. Der Kuchen wird nicht größer. Es wollen aber immer mehr Hersteller ein Stück abhaben. Allen voran die Marken aus China, die in ihrer Heimat dominieren und nun nach Europa expandieren wollen. Dem muss sich auch der VW-Konzern stellen. Bei den Wolfsburgern glaubt niemand mehr daran, dass der Absatz jemals wieder auf frühere Höhen klettert, als jährlich mehr als elf Millionen Fahrzeuge aus dem Mehrmarken-Konzern verkauft wurden.

Aktuell ist es angesichts der Schwäche in China und den US-Zöllen schon herausfordernd genug, dauerhaft bei neun Millionen Einheiten pro Jahr zu bleiben. Und damit genug Geld zu verdienen, um die Transformation hin zur Elektromobilität zu stemmen. An den rund 100 Standorten weltweit haben sich in den vergangenen Jahren massive Überkapazitäten aufgebaut. Nun gilt es, Volumen herauszunehmen oder die Werke anderweitig auszulasten.

Audi und VW haben Produktionskapazität bereits deutlich gesenkt

So schnell wie möglich soll die Produktionskapazität in Europa um eine Million Fahrzeuge sinken. Oder man findet eben andere Lösungen. Nutzung einzelner Werke für die Rüstungsindustrie? Fertigung von Autos chinesischer Marken? Oder eine ganz andere Nutzung? Der VW-Konzern sollte nichts unversucht lassen, um seine deutschen Standorte auszulasten.


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Bis 2030 werden über viele Marken hinweg 50.000 Stellen abgebaut. Bei Audi und VW ist die Produktionskapazität in den vergangenen Jahren bereits deutlich gesunken. Bevor es weitere Einschnitte geben könnte, ist nun der Vorstand in der Pflicht, alle Optionen für die Nutzung der verschiedenen Werke auszuloten.

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