„Unwetterartige Schneefälle“: Warnung gilt für Region Heilbronn und Hohenlohe
Laut dem Deutschen Wetterdienst kann es zu unwetterartigen Schneefällen kommen. In der Region Heilbronn und Hohenlohe sind dabei bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich.
In Teilen Baden-Württembergs dürfen sich die Menschen am Sonntag auf viel Schneefall einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert vor allem in der Osthälfte und im Norden des Landes „markanten Schneefall“. In der Landesmitte und im Nordwesten wird hingegen nur leichter Schneefall erwartet.
Handschuhe sind dennoch überall angebracht: Die Temperaturen liegen zwischen ein und drei Grad, auf der Alb wird minus ein Grad erwartet. Durch Frost und überfrierenden Reif kann es glatt werden.
Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee in der Region Heilbronn und Hohenlohe möglich
Laut DWD kann es zeitweise zu „unwetterartigen Schneefällen" kommen. Gegen 16:30 Uhr hat der Schneefall in der Region Heilbronn und im Hohenlohekreis begonnen. Seitdem fallen immer mehr Flocken. Die Polizei ist am Abend im Dauereinsatz, die „Notruftelefone klingeln durch", erklärt ein Sprecher auf Nachfrage der Heilbronner Stimme.
In der Nacht breite sich der Schneefall weiter aus. Im Nordosten sollte der Schneebesen also parat liegen, da bis zum Morgen „markante Neuschneezuwächse“ möglich sind.

So könnten bis Montagvormittag in der Region Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg und im Bereich des Odenwaldes zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee fallen. In Staulagen können es laut DWD sogar bis zu 25 Zentimeter Neuschnee werden. Südlich der Alb, in der Mitte und im Nordwesten soll es zwischen drei und fünf Zentimeter Schnee geben. Im Schwarzwald sollen laut DWD oberhalb von 700 Metern bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fallen.
Amtliche Warnung vor Schneefall: Auf den Straßen kann es glatt werden
Der Deutsche Wetterdienst hat am Sonntagvormittag eine Warnung vor Schneefall veröffentlicht. Die Unwetterwarnung der Stufe 2 (Warnung vor markantem Wetter) gilt von Sonntag, 15 Uhr, bis Montag, 15 Uhr, für den östlichen Landkreis Heilbronn, den Hohenlohekreis sowie weitere Landkreise im nördlichen und östlichen Baden-Württemberg. Verbreitet könne es auf den Straßen glatt werden. Auf unnötige Fahrten im Straßenverkehr sollte man deshalb verzichten, so die Handlungsempfehlung der Meteorologen.
Am Montag müsse im morgendlichen Berufsverkehr teils mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, teilte Meteorologe Markus Übel der Deutschen Presse-Agentur mit. Probleme könne es sowohl auf Straßen als auch Schienen geben.
Im Laufe des Montags soll der Schnee dann im Süden und Südwesten – mit Ausnahme des Berglandes – in Regen übergehend. Die Höchstwerte liegen zwischen einem Grad auf der Alb und acht Grad im Breisgau. Auf den Schwarzwaldgipfeln rechnet der DWD mit stürmischen Böen. (pen/dpa)
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