Gelber Impfpass reicht nicht für 2G-Regel

Stuttgart  Wer noch keinen digitalen Nachweis für seine Corona-Impfung hat, muss sich sputen: Der gelbe Impfpass reicht nach der neuen Corona-Verordnung für den Zugang zu sogenannten 2G- oder 2G-plus-Veranstaltungen ab Mittwoch, 1. Dezember, nicht mehr aus.

Von dpa und Christoph Donauer
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Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat.

Impfnachweise müssen in digital auslesbarer Form vorliegen. Das soll "bis zu einem gewissen Grad mehr Sicherheit vor Impfpass-Fälschungen" bringen, erläuterte ein Sprecher. Zuvor hatte die Heilbronner Stimme darüber berichtet.

Bürgerinnen und Bürger haben nach Angaben des Sprechers bis 1. Dezember die Möglichkeit, sich einen sogenannten QR-Code ausstellen zu lassen. Der QR-Code - ein Quadrat aus schwarz-weißen Punkten - befindet sich auf dem Impfzertifikat, das man entweder direkt bei der Impfung bekommt oder bei Vorlage des gelben Impfpasses in der Apotheke abholen kann. Der Code kann mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingelesen werden. "Für Menschen, die kein Smartphone haben, kann der QR-Code auch einfach ausgedruckt mitgeführt werden."

Seit vergangenem Mittwoch gelten in Baden-Württemberg schärfere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wie Innengastronomie, Sportveranstaltungen, Museen, Saunen, Bäder, Clubs, Diskotheken und Weihnachtsmärkte werden nur noch Geimpfte und Genesene (2G) zugelassen. Manchmal brauchen selbst diese noch einen aktuellen negativen Corona-Test (2Gplus). Am Dienstag, 30. November, kündigte Ministerpräsident Kretschmann weitere Einschränkungen öffentlicher Veranstaltungen an. Die Maßnahmen sollen noch in dieser Woche beschlossen werden und am Donnerstag in Kraft treten.

 


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