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SGV Freiberg spielt bald im Frankenstadion: Was bedeutet das für den VfR Heilbronn?

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Der SGV Freiberg spielt bald im Heilbronner Frankenstadion. Was steckt hinter dem Wechsel und welche Auswirkungen hat er auf den VfR Heilbronn?


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Egal, in welcher Liga, ob Regionalliga oder 3. Liga: Der Sport- und Gesangsverein Freiberg will ab der Saison 2026/27 im Heilbronner Frankenstadion spielen. Im Lizenzierungsverfahren wurde beim DFB Heilbronn als Spielort angegeben. Aktuell klopft das Team ans Tor zur 3. Liga, dem Profifußball. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

SGV Freiberg spielt im Heilbronner Frankenstadion – das steckt dahinter

Warum braucht der SGV Freiberg überhaupt eine neue sportliche Heimat?Seit Jahren gibt es Bestrebungen, das Wasenstadion in Freiberg profifußballtauglich zu machen. Ohne positiven Ausgang, weil Verein und Stadt nie zueinander fanden. „Nachdem die uns gesagt haben, dass wir in Freiberg keine Zukunft in der Regionalliga oder 3. Liga haben, habe ich vor sechs, sieben Monaten mit dem Kapitel Freiberg abgeschlossen. Da war mir klar, dass weitere Gespräche nichts mehr bringen“, sagt Freibergs Vereinspräsident, Emir Cerkez.

Lange war Aalen als künftiger Freiberger Spielort im Gespräch, warum wird es jetzt Heilbronn?„Heilbronn ist einfach näher als Aalen, es ist nur eine halbe Stunde entfernt. Wir hatten sehr offene und ehrliche Gespräche mit der Stadt Heilbronn“, sagt Emir Cerkez.

Wie wird der VfR Heilbronn von Freiberger Dritt- oder Viertligafußball in Heilbronn profitieren?Ganz klar von den Investitionen ins Frankenstadion. „Die infrastrukturelle Qualität wird erhöht, auch für uns“, sagt der VfR-Vorsitzende Onur Celik.

SGV Freiberg wechselt Spielort: Was ändert sich für den VfR Heilbronn?

Was ändert sich am Weg und den Zielen des VfR Heilbronn?„Nichts“, sagt Onur Celik. Das Ziel, 2031 selbst Regionalligist zu sein, es bleibt bestehen. Man werde sich mit Freiberg nicht ins Gehege kommen auf dem Gelände an der Badstraße. „Das sind Profis, die trainieren morgens und mittags. Wir abends“, sagt der Heilbronner Vereinsgründer.

Bleiben beide Vereine – der VfR Heilbronn und der SGV Freiberg – bestehen?

Kaum ist der Umzug des SGV Freibergs verkündet, wird über mögliche Vereinsnamen diskutiert. Vermutlich steht der Name mit der unterschriebenen Absichtserklärung aber bereits fest. Auch von einer Fusion mit dem VfR Heilbronn ist die Rede. Emir Cerkez, Präsident des SGV Freiberg, hat sich dazu gegenüber der Heilbronner Stimme geäußert.

Wo wird der SGV Freiberg künftig seinen Sitz haben?Hauptsitz des Vereins bleibt vorerst Freiberg, die Jugend mit ihren vielen Teams bleibt auch dort. „Man kann nicht sofort alles bewältigen. Es gibt auch nicht so viele Trainingsplätze in Heilbronn. Wir wollen für keinen weiteren Stress sorgen“, sagt Emir Cerkez. Sollte allerdings der Aufstieg in die 3. Liga gelingen, wird es sowohl in Freiberg als auch in Heilbronn Mitarbeiterbüros geben, kündigt der SGV-Präsident schon mal an.

Bald Profifußball in Heilbronn? So steht es um den Aufstieg des SGV Freiberg

Wie groß ist die sportliche Freiberger Aufstiegschance?Man führt die Tabelle der Regionalliga Südwest vor Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach an, kurioserweise jener Verein, der zuletzt in Heilbronn (2009 bis 2011) Regionalliga-Heimspiele austrug, weil sich die eigene Arena im Bau befand.

Erhält Freiberg im Aufstiegsfall auch die Drittliga-Lizenz, erfüllt man die wirtschaftlichen Voraussetzungen? „Wir sind ein gesunder und bescheidener Verein, wir haben keine Schulden gegenüber Dritten. Alles, was wir machen, ist durchdacht und nachhaltig“, sagt Emir Cerkez über das Lizenzierungsverfahren für die 3. Liga. 

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