Trainerwechsel beim VfR Heilbronn: Rückzug als Chance auf Neustart
Der freiwillige Rücktritt von Manuel Fischer ermöglicht dem VfR Heilbronn einen kompletten sportlichen Neuanfang auf allen Ebenen. Das könnte die Initialzündung im Kampf um den Verbandsliga-Verbleib werden, meint unser Autor.
Es bleiben unruhige Zeiten rund um die Heilbronner Badstraße. Der freiwillige Rückzug von Manuel Fischer als Trainer des VfR Heilbronn aus privaten Gründen erweitert die sportlich bisher so verkorkste Verbandsliga-Saison um ein weiteres Kapitel.
Freiwilliger Abschied mit Ansage: Auch in Weilimdorf ging Fischer von selbst
Die Art und Weise des Fischer-Aus überrascht nur auf den ersten Blick. Schon beim Verbandsliga-Konkurrenten TSV Weilimdorf ging Fischer nämlich freiwillig. Das Kurzzeitgastspiel des ehemaligen Profis des VfB Stuttgart war in Heilbronn mit vier Punkten aus acht Spielen ein sportlicher Flop. Kein Trainer hat seit der VfR-Vereinsneugründung im Schnitt weniger Punkte geholt.

Der Zeitpunkt des Trainerwechsels bietet dem Verbandsliga-Schlusslicht nun die Chance auf einen totalen Neuanfang auf allen Ebenen. Echte Aufbruchstimmung muss her, für die nicht nur Neuzugänge auf dem Feld, sondern vor allem daneben sorgen müssen.
Neuer Sportdirektor hat gleich eine wichtige Aufgabe
Der neue VfR-Sportdirektor, der wohl noch diese Woche vorgestellt wird, erhält die Möglichkeit, einen zu seinen Vorstellungen passenden Trainer zu verpflichten.
Trainer und Sportchef müssen auf einer Wellenlänge liegen, damit die knifflige Aufholjagd in Sachen Klassenerhalt noch gelingen kann.
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Kommentare
Manfred Schmid am 28.01.2026 19:03 Uhr
Dann sollen
doch Uwe Rapolder oder besser noch Rüdiger Rehm machen.