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„Schritt in die richtige Richtung“ – VfR Heilbronn verblüfft beim Oberliga-Primus

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Es ist zwar nur ein Testspiel – dennoch zeigt der VfR Heilbronn beim Oberliga-Spitzenreiter VfR Mannheim ein ganz anderes Gesicht als noch vor einer Woche.


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So komisch es klingt, aber die Stimmung in der Mannschaft des VfR Heilbronn ist zurück. Nach dem Abgang von Chefcoach Manuel Fischer sind die Spieler noch enger zusammengerückt, wie Teammanager Zdenko Juric berichtet. Am Samstag, 31. Januar, um 14 Uhr testet das Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg nun unter Co-Trainer Matteo Battista beim VfR Mannheim. Und in der Partie gegen den Oberliga-Spitzenreiter zeigt sich, dass der Fischer-Rückzug durchaus einen Neuanfang bewirken kann.

Auch wenn einem Testspiel zum Ende der zweiten Vorbereitungswoche keine große Bedeutung beigemessen werden darf, präsentiert sich der VfR Heilbronn in Mannheim ganz anders als noch vor sechs Tagen bei der zweistelligen Heimklatsche gegen den Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach. Juric, der Battista auf der Trainerbank unterstützt, sagt bereits zur Halbzeit: „Auch wenn wir 1:2 zurück liegen, hängen sich die Jungs mit aller Macht rein und machen bislang ein richtig, richtig gutes Spiel.“

Abstiegsbedrohter VfR Heilbronn verblüfft im Test beim Oberliga-Primus Mannheim

Und das setzt sich auch in der zweiten Halbzeit des VfR Heilbronn fort. Als der VfR Mannheim in einer Druckphase einen Schuss nach dem anderen auf das Tor von Nils Leidenberger abfeuert, bleibt der Kasten sauber. Im Gegenzug erzielt Linksverteidiger Jannik Dannhäußer dann den Ausgleich. Teammanager Juric betont: „Durch diesen Auftritt ändert sich an unserer Tabellensituation überhaupt nichts, aber intern wissen wir, dass wir wieder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.“

Im Testspiel gegen Oberliga-Tabellenführer VfR Mannheim zeigen Everest Sulejmani und seine Kollegen vom VfR Heilbronn eine andere Körpersprache als noch vor sechs Tagen.
Im Testspiel gegen Oberliga-Tabellenführer VfR Mannheim zeigen Everest Sulejmani und seine Kollegen vom VfR Heilbronn eine andere Körpersprache als noch vor sechs Tagen.  Foto: VfR Heilbronn

An diesem Eindruck, den der VfR Heilbronn in seinem erst zweiten Vorbereitungsspiel hinterlässt, ändert auch das 3:2, 4:2 und 5:2 des haushohen Favoriten in den letzten elf Minuten nichts mehr. Auch wenn sich Co-Trainer Matteo Battista darüber ärgert, dass diese Tore alle nach Standards fallen sowie „unsere Leistung etwas verwischen“, zollt er seinem Team dennoch großen Respekt: „Die Jungs haben unsere Vorgaben gut gelöst und trotz einer turbulenten Woche den Schalter umgelegt – das gefällt mir.“ 

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