Stimme+
Fußball-Verbandsliga
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Nach kurioser Pleite des VfR Heilbronn: Reaktion der Spieler bleibt nicht aus

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Die zweite Heimniederlage des VfR Heilbronn in der noch jungen Saison hat leichte Kratzer hinterlassen. Trainer und Spieler setzen auf besondere Maßnahme.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Nach vier Spieltagen in der Fußball-Verbandsliga Württemberg weist der VfR Heilbronn vier Punkte auf, liegt damit auf dem neunten Tabellenplatz. Eigentlich kein Beinbruch, doch nach zwei kuriosen Heimpleiten – einem 3:4 nach 3:0-Führung gegen die Young Boys Reutlingen und zuletzt einem 1:2 inklusive Eigentor in der letzten Minute – herrscht leichte Unruhe im Umfeld des Vereins. Trainer Markus Lang sieht aber trotz seiner jüngsten Spieler-Schelte keinen Anlass zur Sorge. Und das hat seinen Grund.

In den ersten Einheiten nach der unnötigen Last-Minute-Niederlage gegen den SV Fellbach steht beim VfR Heilbronn neben dem Training auch die Aufarbeitung des Geschehenen auf dem Programm. Denn Trainer Markus Lang sieht ein Grundproblem – und das lautet: „Wir betreiben einen brutalen Aufwand, um Chancen zu kreieren, während wir es den Gegnern sehr einfach machen.“ Darum hätten sich seine Spieler nach einer Video-Analyse der Fellbach-Partie selbst reflektieren müssen. Mit überraschendem Ergebnis.

Spieler des VfR Heilbronn zeigen in Einzelgesprächen „gute Selbstreflexion“

Alle Spieler des VfR Heilbronn haben sich nach Einzelgesprächen mit Trainer Markus Lang, seinem Co Matteo Battista und Teammanager Zdenko Juric „sehr ehrlich gegeben sowie eine gute Selbstreflexion an den Tag gelegt“. Und auch offen gestanden, dass sie nicht 100 Prozent abgerufen oder kein gutes Spiel gemacht hätten. Lang erklärt: „Es macht zu diesem frühen Zeitpunkt keinen Sinn, jemanden zu maßregeln. Vielmehr müssen wir uns als gesamte Mannschaft fragen, was wir fortan besser machen können.“

Das Team um Cheftrainer Markus Lang hat mit den Spielern des VfR Heilbronn die kuriose Heimpleite gegen den SV Fellbach aufgearbeitet.
Das Team um Cheftrainer Markus Lang hat mit den Spielern des VfR Heilbronn die kuriose Heimpleite gegen den SV Fellbach aufgearbeitet.  Foto: Schwarz, Tobias

Deswegen haben die Verantwortlichen des VfR Heilbronn auch darauf verzichtet, Kritik an den Spielern zu üben. Im Gegenteil, wie Trainer Markus Lang erklärt: „Wir erinnern sie daran, was sie gut gemacht haben.“ Zum Beispiel einen David Scheurenbrand, der zuletzt „super“ gespielt habe, aber gegen Fellbach nicht so in die Räume gekommen sei. „Da geben wir ihm Lösungsmöglichkeiten an die Hand, damit er das wieder besser macht.“ Und zwar bereits beim FC Rottenburg, zu dem der VfR als nächstes muss.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben