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Achtelfinal-Aus droht in Porto: Deshalb kommt der VfB Stuttgart weiter

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Der VfB Stuttgart steht mit dem Rücken zur Wand in der Europa League. Das Achtelfinal-Aus beim FC Porto droht. Doch es gibt einige Gründe, die für ein Weiterkommen des VfB sprechen.


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Der VfB Stuttgart muss im Achtelfinal-Rückspiel die 1:2-Niederlage gegen den FC Porto aufholen. Im Hinspiel reichten den Portugiesen rund 20 schwache VfB-Minuten zum Sieg, die Schwaben waren von der Spielweise der Gäste überrascht, so wirkte es. Im Rückspiel soll es anders laufen. 

Und es gibt einige Punkte, die für den VfB Stuttgart sprechen. Auch wenn der FC Porto ein Heimspiel hat und die Energie des Estadio do Dragao hinter sich hat, stehen die Chancen des VfB nicht so schlecht. Das liegt auch am Treffer von Deniz Undav im Hinspiel, der die Ausgangslage deutlich verbessert hat. 

Deshalb kommt der VfB Stuttgart gegen FC Porto weiter – mehrere Gründe

Es gibt mehrere Gründe, die für den VfB Stuttgart sprechen. Das Viertelfinale der Europa League ist in Reichweite, doch die Partie in Porto wird eine große Hürde. Der VfB muss gewinnen. Ein Tor mehr reicht für die Verlängerung, ein Sieg mit zwei Toren Unterschied bedeutet das Weiterkommen. 

Dass der VfB Stuttgart auswärts gewinnen kann in der Europa League hat das Spiel in Glasgow gezeigt. Ein beherzter und spielstarker Auftritt und der deutliche Sieg in einem altehrwürdigen Stadion. In der Ligaphase hat sich der VfB Stuttgart auswärts oft gut präsentiert, aber nicht belohnt, wie in Istanbul oder Basel. Mit dem Sieg in Glasgow könnte der „Fluch“ gebrochen sein. Das Spiel beim FC Porto (Donnerstag, 21 Uhr, live im TV und Stream) wäre ein guter Zeitpunkt, es zu verdeutlichen.

Spielstil des FC Porto und Spielglück des VfB Stuttgart

Spielstil und Spielglück! Es sind zwei weitere Gründe, aus denen der VfB Stuttgart beim FC Porto gewinnt. Am Wochenende hatte der VfB endlich das Glück auf seiner Seite. Die Parade von Alexander Nübel sprang vom Pfosten aus dem Tor raus, um ein Beispiel zu nennen. Glück und Pech gleich sich oft aus. Der VfB hatte zuletzt auffällig oft beim VAR den Kürzeren gezogen. Gibt es jetzt die Wende?

Hinzu kommt der Spielstil des FC Porto. Viele Provokationen, häufiges Zeitschinden und dann doch schnell nach vorne spielen. In Stuttgart tat sich der VfB damit schwer, brauchte eine Zeit lang, um sich anzupassen. Aber: Der VfB stellte sich schon während der Partie um. In Porto wissen sie, was sie erwartet. Kein Überraschungseffekt mehr. Der VfB behält einen kühlen Kopf – und wird vielleicht auch etwas „dreckig“. 

Fans und Stimmung in Porto – VfB-Konstanz auf dem Platz

Die Wut und der Frust nach dem Hinspiel dürften noch vorhanden sein, die Auswärtsfans sind ebenfalls zahlreich dabei und haben in Europa schon das ein oder andere große Stadion mit schwäbischen Gesängen eingenommen. Ein „Heimspiel“ in Porto? Gut möglich. Die Fans „haben uns getragen“, erklärten die Profis nach dem Bundesliga-Sieg gegen RB Leipzig. In Stuttgart gibt es den zwölften Mann, das wird auch der FC Porto merken. 

Und dann ist da noch die Konstanz des VfB Stuttgart. Nach Niederlagen einbrechen? Gibt es nicht. Der VfB spielt eine souveräne und vor allem konstante Saison. Oft wurde die aktuelle Saison mit der vorherigen verglichen. Ob es wieder eine Pleitenserie geben könnte, wurde gefragt. Dann gab es Niederlagen, was ganz normal ist. Doch es folgten direkt Antworten. Nach der Hinspiel-Niederlage gegen den FC Porto folgte direkt der Topspiel-Sieg im Leipzig-Spiel. Zeigt auch: Der VfB Stuttgart wird am Donnerstag selbstbewusst an die Sache rangehen.

Ein 1:2 aufzuholen, ist in Porto sicher kein Spaziergang, aber: Der VfB Stuttgart ist bereit, auch in Europa den nächsten Schritt zu gehen. Ein Comeback-Sieg gegen einen starken Gegner ist genau der richtige Zeitpunkt, diesen Schritt zu gehen.

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