Vergebene Chancen
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„Wenn wir das 2:0 machen“ – VfB-Stars hadern mit 1:1 gegen Union Berlin

  
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Ein Dämpfer für den VfB Stuttgart nach den zwei Topspiel-Siegen zuvor. Der Sprung auf den dritten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga gelang nicht. Das 1:1 gegen Union Berlin war zu wenig.


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Torjäger Deniz Undav nahm erstmal einen Schluck aus der Pulle. Alkoholfrei. Es war nur Wasser drin. Der Frust über das 1:1 des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Union Berlin ließ sich nicht leicht runterspülen. Die Stars des VfB hatten sich nach dem 1:0 durch Chris Führich in der 59. Minute auf der Siegerstraße gewähnt.

Aber dann traf spät noch der eingewechselte Ex-Stuttgarter Woo-Yeong Jeong (83.). Kurz zuvor hatte Angelo Stiller ganz knapp am Berliner Tor vorbeigeschossen. „Wenn wir das 2:0 machen, ist der Deckel drauf“, haderte Chris Führich. VfB-Mannschaftskapitän Atakan Karazor sagte: „Vorne müssen wir konsequenter sein.“

"Schweres Spiel" – VfB-Stars loben Union Berlin nach Unentschieden

Hätte, hätte, Fahrradkette. Es gab kein 2:0, sondern das 1:1 und in der 88. Minute beinahe noch ein 1:2, erneut durch Jeong. Da parierte VfB-Torwart Alexander Nübel stark. „Den hält Alex überragend“, lobte Führich seinen Keeper. Der Mann vom linken Flügel des VfB Stuttgart sprach bei DAZN vom „erwartet schweren Spiel gegen Union Berlin“. 13:20 Torschüsse wurden gezählt. Die Gäste verteidigten kompakt. „Die machen es auch einfach gut“, so Chris Führich.


Das 1:1 war allerdings vermeidbar. Die Szene sei „schwer zu verteidigen“, meinte Atakan Karazor. „Jeong trifft den Ball auch erste Sahne.“ Zuvor hätte aber an der Außenbahn der eingewechselte Ex-Hoffenheimer Stanley Nsoki gebremst werden müssen. Er konnte den Ball auf Jeong legen. Der VfB Stuttgart agierte in dieser Szene zu nachlässig und verpasste so den dritten Sieg in Folge im Jahr 2026 nach dem 4:1 in Leverkusen und dem 3:2 gegen Eintracht Frankfurt.

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