Führich doch kein Matchwinner: VfB Stuttgart gegen Union Berlin nur 1:1
Nur beinahe wäre es der dritte Sieg in Folge für den VfB Stuttgart geworden. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gab es ein 1:1. Wie schon zuletzt glichen die Hauptstädter spät aus.
Chris Führich ließ die VfB-Fans am Sonntagnachmittag jubeln. Aber das eine Stuttgarter Tor war zu wenig. Der zuletzt schon starke linke Flügelmann des VfB Stuttgart traf in der 59. Minute zum 1:0 gegen Union Berlin. Von der Strafraumkante aus platzierte er den Ball perfekt neben den linken Pfosten. Ramon Hendriks hatte das Tor stark vorbereitet.
In der 80. Minute vergab dann aber Angelo Stiller die Riesenchance zum 2:0. Ganz knapp drüber ging sein Schuss. Und in der 83. Minute traf der eingewechselte Ex-Stuttgarter Woo-Yeong Jeong zum 1:1. Wieder ein später Berliner Joker-Ausgleich, wie schon in den Partien zuvor. Beinahe fiel sogar noch das 1:2, Aber VfB-Keeper Alexander Nübel parierte gegen Jeong (88.).
VfB Stuttgart vergibt Chancen gegen Union Berlin
Der 1. FC Union war ein unbequemer Gegner. Nach den beiden Topspiel-Siegen beim 4:1 in Leverkusen und beim 3:2 zu Hause gegen Eintracht Frankfurt holte der VfB nur einen Punkt. In der Bundesliga-Tabelle bedeutet das den vierten Platz, punktgleich hinter dem badischen Nachbarn TSG Hoffenheim.
Die Stuttgarter taten sich gegen die kompakt verteidigenden Berliner schwer, zu echten Torchancen zu kommen. Aber es gab welche. In der 48. Minute zum Beispiel blockte Torwart Frederik Rönnow mit seinem rechten Schienbein einen Schuss von Deniz Undav. Aus kurzer Entfernung hätte es das Stuttgarter 1:0 sein können. Der 1. FC Union wurde immer mal wieder mit schnellem Umschaltspiel gefährlich. Die Berliner gaben mehr Torschüsse ab als die Heimelf.
Zähe erste Halbzeit gegen Union Berlin – VfB bringt Führung nicht nach Hause
In der zähen ersten Hälfte war nicht viel Erwähnenswertes passiert. In der 7. Minute rettete Union-Torwart Frederik Rönnow gegen Josha Vagnoman, der nach starker Vorarbeit von Chris Führich frei vor ihm aufgetaucht war. In der 14. Minute wurde es auf der anderen Seite brenzlig, Jeff Chabot verlor ein Kopfballduell gegen Andrej Ilic, der Unioner traf dann den langen Pfosten des VfB-Tores. Deniz Undav ließ schließlich mit einem Schuss das Berliner Tornetz wackeln (37.), der VfB-Torjäger hatte es aber nur von außen getroffen.
Trainer Hoeneß hatte in der Stuttgarter Startformation nur eine Änderung im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt vorgenommen. Statt Ermedin Demirovic begann Nikolas Nartey gegen Union Berlin. Am Donnerstagabend (21 Uhr) geht es in der Europa League weiter, dann spielt der VfB Stuttgart bei der AS Rom um die mögliche direkte Qualifikation fürs Achtelfinale. Die Playoffs zu umgehen, würde Kräfte sparen. Nach sechs von acht Spieltagen der Ligaphase steht der VfB auf Platz neun im Feld der 36 Mannschaften. Die Top acht erreichen direkt das Europa-League-Achtelfinale.
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