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Nach Deventer-Eklat: Oh wie schön ist Europa? Nicht für Auswärtsfans im Fußball 

  
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Die Behandlung der Fans des VfB Stuttgart im niederländischen Deventer lässt viele Fragen offen. Allerdings zeigt der Europa-League-Spieltag auch, dass es nur ein Ziel geben kann.


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Jahrelang hatten die Fans des VfB Stuttgart auf internationale Spiele hingefiebert. Nur um nun zu erkennen, dass die als Fan vor Ort gar nicht so toll sind. Wer in Belgrad, Istanbul oder nun in Deventer dabei war, der kann davon berichten. Repressalien statt unbeschwerter Party.

Die Anhänger des VfB Stuttgart sind mit ihren Prügel- und Schikane- und Verordnungs-Erlebnissen nicht allein. Ähnliches haben allein in dieser Saison beispielsweise Freiburger in Nizza und Münchner in Paris mitgemacht.

Die mitgereisten VfB-Fans erlebten in Deventer eine skandalöse Behandlung. Von Gastfreundschaft war keine Spur.
Die mitgereisten VfB-Fans erlebten in Deventer eine skandalöse Behandlung. Von Gastfreundschaft war keine Spur.  Foto: IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler

Deventer-Eklat beim VfB: Sind Auswärtsfans in Europa unerwünscht? 

Neapel verbot Frankfurter Fans gar die Anreise und den Stadionbesuch komplett.  Oh wie schön ist Europa? Nicht für deutsche Fußballfans. Hier ist die Uefa gefordert, die Vorkommnisse wie nun in Deventer nicht mit Lippenbekenntnissen abtun darf.

Die Botschaft international ist nämlich klar: Wir machen euch Auswärtsfans den Stadionbesuch so unangenehm wie nur möglich. Bis keiner mehr mitreisen möchte – und die Tickets nur an Heimfans (oder noch besser an zahlungskräftige Touristen) gehen.

VfB erlebt Eklat in Deventer – viele offene Fragen und ein klares Ziel

Alexander Wehrle stellte in der Nacht von Deventer viele Fragen, auf die nicht nur er gerne Antworten hätte.  „Wir machen das doch für die Fans. Oder für was machen wir es?“, sagte der VfB-Vorstandvorsitzende als Augenzeuge der Fan-Schikanen von Deventer.

Umso wichtiger ist der Erhalt der deutschen Fankultur (zu der zwingend Auswärtsfans gehören), um die es auch bei der nächsten Innenministerkonferenz gehen wird. Wie schützenswert diese Fankultur ist, zeigt der Blick ins Ausland.  

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