In Sinsheim

VfB-Trainer Hoeneß nach 3:3-Spektakel: „Das kleine PSG gegen Bayern“

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Sebastian Hoeneß greift ganz oben ins Fußballregal. Beim VfB Stuttgart bleibt die Champions League ein Topthema nach dem 3:3 gegen die TSG Hoffenheim.


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Es war kein Top-Spiel in der Champions League. Aber es war ein Top-Spiel um die Champions League. Der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim wollen beide in Europas Fußball-Königsklasse. Nach dem 3:3 von Sinsheim bleiben die Schwaben und die Kraichgauer punktgleich Tabellennachbarn. Noch zwei Spieltage sind es in der Bundesliga.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß verwies in der Pressekonferenz auf ein anderes Spektakelspiel, das es gerade gegeben hat, das 5:4 von Paris St. Germain gegen den FC Bayern. Champions-League-Halbfinale. „Das war heute das kleine PSG gegen Bayern“, da sei er sich mit Hoffenheims Coach Christian Ilzer völlig einig. „Mit ganz viel Mut und Offensivkraft“ habe man „Werbung für den Fußball“ gemacht.

„Wahnsinnsspiel“ – VfB-Trainer vergleicht mit PSG gegen FC Bayern

Ein „unglaubliches Spiel“ bilanzierte Hoeneß nach dem 3:3 am Samstagnachmittag. Nach dem 2:1 der TSG durch Bazoumana Touré in der 24. Minute „kippt das Spiel schon in die Hoffenheimer Richtung“. In Sachen „Power, Intensität“ seien die Kraichgauer besser gewesen. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, was wir dann gezeigt haben und haben auch sehr deutlich drüber gesprochen in der Pause.“

Andrej Kramaric hatte zum 1:0 der TSG getroffen (7. Minute), Chris Führich ausgeglichen (20.), dann war Touré erfolgreich. Schnell nach der Pause sorgte Kramaric fürs 3:1. Direkt vor der Partie war die Vertragsverlängerung der Hoffenheimer Legende verkündet worden. Die Vorentscheidung? Nein. Ermedin Demirovic verkürzte (64.). Und trotz der Unterzahl machte Tomas noch das 3:3.

Davor „haben die Hoffenheimer uns am Leben gelassen“, sagte Sebastian Hoeneß. Die TSG hätte das 4:1 erzielen können, ja müssen. Es gab mehrfach Torchancen. Aber „ein super aufgelegter Alex Nübel“, so Hoeneß, und „eine nicht zu 100 Prozent effektive“ TSG hielten das Spiel offen.

TSG Hoffenheim hadert nach 3:3 gegen VfB Stuttgart

Ein „Wahnsinnsspiel“ war es für den VfB-Trainer nach dem ganz späten 3:3. Der Hoffenheimer Trainer Christian Ilzer klagte, man hätte die Möglichkeiten in Überzahl „viel cleverer ausspielen müssen“.  Er glaubt weiter an die Qualifikation der TSG für die Champions League. „Ich juble lieber in zwei Wochen, als dass ich heute gejubelt hätte.“

Auch Sebastian Hoeneß und der VfB Stuttgart wollen dann in der Königsklasse dabei sein. Es geht am Schluss nach Frankfurt, erst mal aber zu Hause gegen Bayer 04 Leverkusen. Dann ohne den gesperrten Kapitän Atakan Karazor. „Da wird uns natürlich eine gehörige Portion Erfahrung fehlen.“ Auf die Mentalität seines Kaders kann er aber setzen, „dass wir immer gefährlich sein können, wenn wir dran glauben“. So war es in Sinsheim.

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