"Katastrophe" – Klartext von VfB-Matchwinner Nübel nach 3:3 gegen TSG Hoffenheim
Nach dem 3:3 bei der TSG Hoffenheim spricht Alexander Nübel Klartext. Die Moral stimmt, die Leistung des VfB Stuttgart jedoch nicht.
Der VfB Stuttgart rettet bei der TSG Hoffenheim einen Punkt im Kampf um die Champions League. Dabei sah es lange anders aus. Die Gastgeber waren spielbestimmend und brandgefährlich. Der VfB lag nach 49 Minuten bereits 1:3 zurück und verlor dann sogar noch Kapitän Atakan Karazor durch eine Rote Karte (69.). Dass es am Ende sogar noch ein 3:3 wird, liegt auch an Torwart Alexander Nübel.
Der Nationalkeeper parierte immer wieder stark gegen die Hoffenheimer Offensive, hatte zudem zweimal Glück, dass die TSG nur den Pfosten traf. Der VfB kann sich beim Schlussmann bedanken, der an diesem Tag ein Matchwinner war. Zwar zeigte sich Nübel nach Abpfiff glücklich, sprach aber über die Stuttgarter Leistung auch Klartext.
"Kein gutes Spiel gemacht" – Matchwinner Nübel rettet dem VfB einen Punkt und spricht Klartext
"Wir haben kein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit war es eine Katastrophe", so Nübel gegenüber Sky deutlich. "Die zweite Halbzeit war ein bisschen besser." Trotzdem gab es den Nackenschlag für die Schwaben, als Andrej Kramaric das 3:1 erzielte.
Nübel war bei den Gegentoren machtlos. Dafür hielt er alles, was zu halten war. Mit den Händen und teils mit dem Gesicht rettete er den VfB Stuttgart vor einem höheren Rückstand. Die TSG Hoffenheim ließ einige Chancen liegen und so traf in der fünften Minute der Nachspielzeit Tiago Tomas zum 3:3. "Wir haben Mentalität gezeigt. Das spricht für den Charakter der Mannschaft", freut sich Nübel.
Das Unentschieden war ein gewonnener Punkt für den VfB Stuttgart, die nun weiterhin punktgleich mit der TSG Hoffenheim auf Platz vier der Bundesliga-Tabelle liegen. Am Abend kann Bayer 04 Leverkusen mit einem Sieg gegen RB Leipzig vorbeiziehen, hätte dann aber ebenfalls 58 Punkte. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die Champions-League-Plätze. Der VfB hat weiterhin alle Chancen in eigener Hand – auch dank Alexander Nübel.
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