Last-Minute-Sieg
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Nübel in WM-Form – VfB-Torwart rettet Last-Minute-Sieg gegen SC Freiburg

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Alexander Nübel zur WM 2026? Der Keeper des VfB Stuttgart war da, als es in der Nachspielzeit darauf ankam – und rettete den 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg. 


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Der eine trug leuchtendes Pink, der andere steckte in einem sonnengelben Trikot. Alexander Nübel gegen Noah Atubolu - es war am Sonntagnachmittag beim Bundesliga-Spiel in Stuttgart auch ein Duell zweier Torhüter, die Chancen haben, bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer zum Kader der deutschen Nationalmannschaft zu gehören.

Alexander Nübel vom VfB Stuttgart war zuletzt die Nummer zwei hinter dem Hoffenheimer Routinier Oliver Baumann, der wiederum wegen der Langzeitverletzung von Marc-André ter Stegen im DFB-Status aufgewertet wurde. Noah Atubolu vom SC Freiburg hat sich als Schlussmann der deutschen U21-Auswahl ausgezeichnet, ehe er von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Oktober 2025 wegen einer Baumann-Erkrankung erstmals fürs A-Team nachnominiert wurde.

„Kannst dich auf ihn verlassen“ – VfB-Trainer Hoeneß lobt Nübel

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß will sich nicht der DFB-Bevormundung bezichtigen lassen, sagte deshalb am Sonntagnachmittag in der Stuttgarter MHP-Arena zur Torwartfrage: „Das ist eine Entscheidung, die Julian treffen muss.“ Aber: „Alex ist gerade wieder sehr gut in Form.“ Nübel sei zudem „ein Supertyp“. Und: „Du kannst dich auf ihn verlassen.“ So war es in Minute 90+2, als Alexander Nübel gegen den eingewechselten Ogbus zum Helden wurde. Nicht drin, der Schuss. Eine gute Note in der Einzelkritik ist die Folge.


Der Freiburger Trainer Julian Schuster hat seine Antwort zu jeglichen Atubolu-Spekulationen längst zu Protokoll gegeben: „Das Wichtigste ist, sich auf die Arbeit zu fokussieren, das tut er auch. Wenn er konstant gute Leistungen zeigt, dann wird er in der Regel auch belohnt.“

Nübel gegen Atubolu: VfB-Torwart hält die Null im direkten Duell

Viel mehr zu tun hatte im schwäbisch-badischen Bundesliga-Duell Atubolu. Er zeichnete sich mehrfach als Retter aus, patzte aber auch mit einem riskanten Aufbaupass, den letztlich Deniz Undav beinahe zum Stuttgarter 1:0 genutzt hätte.

Alexander Nübel war nur wenig beschäftigt. Kurz vor der Pause sorgte er mit einer Unkonzentriertheit für Raunen im Publikum, als er einen Ball unter der Sohle durchflutschen ließ und Igor Matanovic so gefährlich ins Spiel kam. „Ich war schon wieder ein, zwei Schritte weiter im Kopf“, gab er zu. „Es sieht ein bisschen unglücklich aus, aber es ist kein Dämpfer.“ Am Schluss war es für ihn und den VfB Stuttgart ein Zu-null-Spiel. Sowas brauchen WM-Torhüter.

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