Gelb-Rot für Woltemade
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Ex-Schiri Gräfe kritisiert Platzverweis – Schlager-Einsatz beim VfB "rätselhaft"

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Der VfB Stuttgart verliert gegen Werder Bremen. Die wohl spielentscheidende Szene war der Platzverweis von Nick Woltemade. Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kann die Entscheidung nicht nachvollziehen.


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Die Niederlage des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen sorgt auch am Tag danach noch für Diskussionen. Grund dafür ist nicht nur das erneute Verspielen einer Führung, denn schließlich hat der VfB nun schon 21 Punkte nach Führung abgegeben. Im Mittelpunkt steht dennoch die wohl spielentscheidende Szene: Die Gelb-Rote Karte an Nick Woltemade. 

Der Stürmer des VfB Stuttgart war selbst der meistgefoulte Spieler des Tages, laut "DAZN", flog aber wegen zwei Fouls vom Platz. Dabei ist vor allem strittig, ob es wirklich Fouls waren. Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart haben sich bereits geäußert. So hat Trainer Sebastian Hoeneß die Gelb-Rote als Fehlentscheidung bezeichnet. Auch der ehemalige Star-Schiedsrichter Manuel Gräfe ärgert sich und analysiert den Platzverweis – und kritisiert die Schiedsrichter-Ansetzung. 

Platzverweis für VfB-Star Woltemade sorgt für heftige Kritik – Ex-Schiedsrichter Gräfe mischt mit

Zwei vermeintliche Fouls, zwei Gelbe Karten und die folgende Fassungslosigkeit. Es waren wilde Szenen beim Spiel des VfB Stuttgart. Hoeneß schlägt die Hände vors Gesicht, Woltemade schüttelt ungläubig den Kopf, Kapitän Atakan Karazor wütet und die VfB-Fans lassen dem Frust im Netz freien Lauf. Die erste Gelbe Karte kassierte Woltemade, weil sein Ellenbogen im Gesicht seines Gegners war. Die zweite Gelbe wegen einer minimalen Berührung am Fuß. 

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Für Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe ein Unding. Den Ärger des VfB Stuttgart und vieler Fans bezeichnet Gräfe auf X (ehemals Twitter) als "nachvollziehbar" und erwähnt auch, dass Schiedsrichter Daniel Schlager "zuletzt des Öfteren in Stuttgart in der Kritik stand". Den Platzverweis hält er für überzogen und falsch.

"Zu hart" – Ex-Schiedsrichter Gräfe kritisiert Woltemade-Platzverweis beim VfB

"Erste Gelbe bitter, da Woltemade einfach nur größer ist und ihn deshalb unglücklich im Gesicht trifft", so Gräfe über die Szene in der 49. Minute. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter schreibt: "Sicher keine Absicht und eher fahrlässig als rücksichtslos. Da Gelb schon hart, aber wegen des Treffers im Gesicht noch vertretbar." Erste Gelbe Karte für VfB-Star Woltemade gegen Werder Bremen also okay – und die Zweite?

Gräfe auf X deutlich: "Aber die zweite Gelbe und damit Gelb-Rot leider spielentscheidend klar falsch." Es habe "kein Stempeln des Fußes" und nur einen minimalen "Kontakt gegen das Bein" gegeben, nachdem beide Spieler in Richtung Ball schauen und darum ringen. Gerade für eine zweite Gelbe Karte ist das in Gräfes Augen "zu hart". Dann kritisiert Gräfe die aktuellen Schiedsrichter sowie die Ansetzung des DFB. 

"Ein typisches Beispiel für viel Unzufriedenheit heutzutage mit Refs und was etliche von ihnen – selbst FIFA Refs – leider aktuell von Top-Refs trennt", so Gräfe in seinem X-Posting. Besonders die Schiedsrichter-Ansetzung von Daniel Schlager ist für Gräfe nicht nachvollziehbar. "Warum man aber den Ref immer wieder auch noch nach den Vorkommnissen zuletzt beim VfB ansetzen muss, auch rätselhaft…", schreibt der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter – und schreibt das, was viele VfB-Fans ebenso denken.

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