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„Das ist Wahnsinn“ – Augsburg-Ausraster nach Elfmeter für den VfB Stuttgart

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Der VfB Stuttgart gewinnt gegen den FC Augsburg 3:2. Dabei greift die Technik zweimal zu Gunsten des VfB ein. Gerade der Elfmeterpfiff sorgt für Aufregung. FCA-Star Keven Schlotterbeck ist sauer.


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„Das ist Wahnsinn.“ Nach dem Spiel des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg steht Keven Schlotterbeck fassungslos am „Dazn“-Mikrofon. Der Abwehrspieler der Gäste war sauer und ließ seinem Frust freien Lauf. Grund dafür ist der Elfmeter des VfB zum zwischenzeitlichen 1:1. Für Schlotterbeck eine spielentscheidende Szene, denn der VfB gewann letztlich 3:2

Was ist passiert? Ecke für den VfB Stuttgart in der 14. Minute. Schlotterbeck und VfB-Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou liefern sich einen Zweikampf im Augsburger Strafraum. Beide zupfen und ziehen am Trikot des jeweils anderen, Zagadou fällt. Der VAR schreitet ein, Schiedsrichter Harm Osmers zeigt auf den Punkt nachdem er die Videobilder gesehen hat. Die Folge: Maximilian Mittelstädt verwandelt sicher zum Ausgleich. Für Schlotterbeck ein Unding. 

„Das ist Wahnsinn“ – Augsburg-Star poltert nach Elfmeter für den VfB Stuttgart

„Das ist Wahnsinn“, schimpft Schlotterbeck als er bei „Dazn“ auf den Elfmeter angesprochen wird. „Wenn ich jemanden ziehen will, dann ziehe ich ihn nach vorne.“ Zagadou stand hinter Schlotterbeck, dessen Arm allerdings auf der Schulter des VfB-Abwehrspielers lag. Dennoch ärgert sich der Augsburger: „Wir kann er denn da nach hinten fallen?“


Immer wieder sagt Schlotterbeck, er rege sich nicht mehr auf. Und dennoch sprudelt der angestaute Frust nur so aus dem 28-Jährigen raus. „Jeder versucht sich durchzusetzen, das mache ich in der Offensive ja genauso, aber wie kann er denn so fallen? Mit 100 Kilo.“ Die Nachfrage, dass beide Spieler groß seien, wollte Schlotterbeck nicht stehen lassen. Zagadou vom VfB Stuttgart sei rund zwei Meter groß und würde auch mehr Gewicht mitbringen. Das fallen wirkt unnatürlich für Schlotterbeck.

„Er soll sich mal selbst hinterfragen“, schiebt der Augsburger nach. Ob es auf Zagadou oder Schiedsrichter Osmers bezogen war, ist nicht ganz klar. Anders sah es TV-Experte Sami Khedira, der dem Schiedsrichter beipflichtete. „Die Hand hat da nichts zu suchen“, so der ehemalige Weltklassespieler Khedira über das Gerangel. Der Elfmeter für den VfB Stuttgart sei deshalb berechtigt. Für den FC Augsburg bitter, aber dem VfB dürfte das nach dem 3:2-Sieg relativ egal sein.

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