Bundesliga

Gebrochene Nase: Hendriks wird zum Maskenmann beim VfB Stuttgart

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Verteidiger Ramon Hendriks hat sich in Mönchengladbach das Nasenbein gebrochen. Der Niederländer steht dem VfB Stuttgart gegen BSC Young Boys aber trotzdem zur Verfügung. 


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Er war der blutverschmierte Stuttgarter Hingucker am vergangenen Sonntag. Trotz gebrochener Nase hielt Verteidiger Ramon Hendriks am Sonntag beim 3:0 in Mönchengladbach mehr als 20 Minuten durch. Die Diagnose Nasenbeinbruch verkündete VfB-Trainer Sebastian Hoeneß am Mittwochnachmittag bei der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Spiel gegen Young Boys Bern am Donnerstag (21 Uhr), live im Free-TV bei Nitro. Den direkten Achtelfinaleinzug zu schaffen wird schwierig, aber nicht unmöglich für den VfB Stuttgart, wie Rechenspiele zeigen.  

VfB-Verteidiger verletzt sich in Zweikampf, den es eigentlich gar nicht gibt

Hendriks, die Abwehrallzweckwaffe des VfB Stuttgart, war zu Beginn der zweiten Spielhälfte in Gladbach unglücklich mit dem Japaner Takai zusammengeprallt. „In einem Zweikampf, den es eigentlich nicht hätte geben sollen“, wie Hoeneß es ausdrückte.


Die gute Nachricht: „Die Nase stand gerade, sie musste nicht gerichtet werden“, sagte Hoeneß.  Der zuletzt so zweikampfstarke Niederländer hat Teile des Trainings mitgemacht, trägt nun eine maßangefertigte Maske zum Schutz der lädierten Nase. „Ich schätze, er wird sechs Wochen mit Maske spielen müssen, damit sich die Nase nicht verschieben kann“, sagt Hoeneß.  Einem erneuten Startelfeinsatz für den VfB Stuttgart gegen Bern steht demnach nichts im Weg.

Auch Jaquez spielte beim VfB diese Saison schon mit Maske 

Ramon Hendriks ist der zweite Spieler des VfB Stuttgart, der in dieser Saison mit einer Maske ran muss. Im vergangenen August brach sich Luca Jaquez bei Union Berlin das Nasenbein, trug danach auch wochenlang eine Gesichtsmaske. Der Schweizer kehrt nach einer Oberschenkelverletzung gegen seine Landsleute zurück. „Nachdem er schon einige Einheiten mitgemacht hat“, wie Hoeneß verriet.

Länger dauert es hingegen noch mit  dem Comeback von Dan-Axel Zagadou, dem größten Stuttgarter Verletzungpechvogel. „Es geht jetzt nicht mehr um Monate, sondern um ein, zwei Wochen um ihn voll im Mannschaftstraining zu haben“, sagte Hoeneß. Einen ähnlichen Zeithorizont gibt es bei Tiago Tomas, „der in sieben bis 14 Tagen“ zurück sein soll.  

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