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So schafft der VfB Stuttgart den direkten Achtelfinaleinzug in der Europa League

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Die Chancen des VfB Stuttgart auf einen direkten Achtelfinaleinzug in der Europa League sind gering. Das muss passieren, damit es doch noch für den Sprung unter die Top acht reicht.


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Endspiel in der Europa League? Für den VfB Stuttgart geht es am Donnerstagabend (21 Uhr, live im TV und Stream) im Heimspiel gegen BSC Young Boys um den direkten Einzug ins Achtelfinale, auch wenn dazu Schützenhilfe nötig ist. Der Bundesligist liegt auf Platz 13 der Tabelle und muss die Top acht erreichen.

Durch die Niederlage in der Vorwoche bei der AS Rom ist die Ausgangslage schwierig für den VfB Stuttgart. Ein direkter Achtelfinaleinzug liegt nicht mehr in der eigenen Hand. Doch was muss passieren, damit der VfB doch noch den Sprung unter die besten Acht schafft? 

So kommt der VfB Stuttgart doch noch direkt ins Achtelfinale der Europa League

Zwölf Punkte hat der VfB Stuttgart auf dem Konto. Ein Sieg gegen BSC Young Boys ist die Grundvoraussetzung, um die Chance zu wahren. Dann muss die Konkurrenz mitspielen. Da der VfB Stuttgart maximal auf 15 Zähler kommen kann, sind also alle Mannschaften bis Platz sechs relevant. Der Tabellenfünfte, der SC Braga, hat bereits 16 Punkte.


Heißt also: Die Konkurrenz am Donnerstag besteht aus dem AS Rom, Ferencvaros (beide 15 Punkte), Betis Sevilla, FC Porto (beide 14 Punkte), KRC Genk, Roter Stern Belgrad (beide 13 Punkte) und PAOK Saloniki, die punktgleich mit dem VfB in der Tabelle stehen. 

Bei Punktgleichheit gilt in der Europa League die Tordifferenz. Anschließend geht es in dieser Reihenfolge um die Anzahl der erzielten Tore, die Anzahl der erzielten Auswärtstore, dann um Siege und Auswärtssiege. Fünf Mannschaften muss der VfB Stuttgart noch hinter sich lassen. Doch welche sind am wahrscheinlichsten? 

VfB Stuttgart in der Europa League: Das muss passieren für den Achtelfinaleinzug

AS Rom und Ferencvaros müssen am Donnerstag verlieren, damit der VfB Stuttgart noch vorbeiziehen kann. Die AS Rom hat zudem noch eine besser Tordifferenz (+7, VfB +5). Heißt: Während die Italiener verlieren, muss der VfB mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Beim Team aus Budapest reicht eine Niederlage. 

Auf diese Spiele müssen VfB-Fans am Donnerstag achten: 

Panathinaikos (19.) gegen AS Rom (6.)

Nottingham (16.) gegen Ferencvaros (7.)

Betis Sevilla (8.) gegen Feyenoord Rotterdam (26.)

FC Porto (9.) gegen Glasgow Rangers (31.)

KRC Genk (10.) gegen Malmö FF (35.)

Roter Stern Belgrad (11.) gegen Celta Vigo (14.)

Olympique Lyon (1.) gegen PAOK Saloniki (12.)

Maccabi Tel Aviv (36.) gegen FC Bologna (15.)

Dann wird es komplizierter. Betis und FC Porto dürfen nicht gewinnen. Verlieren sie, ist der VfB Stuttgart aufgrund der Punktzahl sicher vorbei. Immer einen Sieg der Schwaben gegen BSC Young Boys vorausgesetzt. Auch im Falle eines Unentschieden von Betis oder dem FC Porto reicht es für den VfB, da die Tordifferenz +5 und +4 beträgt bei den Mannschaften aus Spanien und Portugal. 

KRC Genk und Roter Stern Belgrad dürfen ebenfalls nicht gewinnen, da sie sonst auf 16 Punkte kämen und für den VfB Stuttgart uneinholbar sind. Bei einem Remis oder einer Niederlage ist der VfB vorbei. Spannend wird es bei PAOK Saloniki. Der Griechen-Club sorgte im Sommer schon für ein Transfertheater beim VfB rund um Giannis Konstantelias.

PAOK und die Verfolger: Auf diese Spiele müssen VfB-Fans noch achten

PAOK ist punktgleich, hat dieselbe Tordifferenz, aber drei Tore mehr erzielt. Heißt: Wenn beide Mannschaften gewinnen, muss der VfB Stuttgart aufgrund der Tordifferenz vorbeiziehen. Die Griechen erschüttert derzeit eine Tragödie, bei der sieben PAOK-Fans auf dem Weg zum Spiel in Lyon ums Leben gekommen sind. 

Auch der Blick auf die Verfolger lohnt sich. Denn mit Celta Vigo und dem FC Bologna stehen zwei Teams punktgleich hinter dem VfB Stuttgart. Beide Mannschaften haben eine Tordifferenz von +4 und sind damit ein Tor schlechter als der Bundesligist. Ein hoher Sieg eines Teams könnte dem VfB Stuttgart in die Quere kommen.

Die Begegnungen (siehe Infokasten oben) sind durchaus für Überraschungen gut. Während mit Roter Stern und Celta Vigo zwei Konkurrenten gegeneinander spielen, PAOK beim Tabellenführer ran muss und AS Rom sowie Ferencvaros keine leichten Auswärtsspiele haben, gehen KRC Genk, der FC Porto und der FC Bologna als haushohe Favoriten in ihre Spiele. Betis Sevilla hat ein ähnliches Problem wie der VfB Stuttgart: Der Gegner kann kämpft ums Weiterkommen im Wettbewerb.

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