Mit blutiger Nase: Kämpfer Ramon Hendriks lobt Mentalität beim VfB Stuttgart
Der Verteidiger des VfB Stuttgart blieb beim 3:0-Sieg in Gladbach trotz kaputter Nase auf dem Feld. Er ist ein Held der Fans. „Unzerstörbar“, urteilte ein VfB-Anhänger im Netz.
Ramon Hendriks konnte lachen. Die Nase war lädiert, aber die Stimmung richtig gut. „Ich habe schon ein bisschen Schmerzen, aber es ist okay. Wir gewinnen das Spiel 3:0. Das ist alles, was zählt.“
Der niederländische Verteidiger des VfB Stuttgart war beim Bundesliga-Auswärtssieg in Mönchengladbach besonders aufgefallen - wegen seiner Nasenbandage nach einem Zusammenprall mit Kota Takai, aber auch wegen seinem Löwenmut. Als Kämpfer ist er sowieso bekannt. Als die kaputte Nase blutete, ließ sich Hendriks nicht auswechseln, sondern machte weiter.
VfB-Kämpfer Ramon Hendriks in Gladbach mit starker Leistung
Schon früh im Spiel hatte er eine Großtat vollbracht. „Er blockt den Ball nach dem Elfmeter“, sagte VfB-Torwart Alexander Nübel anerkennend. Das sei „genauso wichtig, wie dass ich den Ball halte“. In der 13. Minute wurde so der mögliche 0:1-Rückstand verhindert. Nübel parierte den Handelfmeter von Haris Tabakovic, Hendriks warf sich rein, um die Situation nach dem Abpraller zu bereinigen.
Überhaupt stimmte die Einstellung beim VfB Stuttgart. „Das ist Mentalität“, urteilte Ramon Hendriks über die starke Reaktion nach dem Stuttgarter 0:2-Frustspiel bei der AS Rom. „Wir haben vor dem Spiel schon gesagt, dass wir Intensität auf den Platz bringen müssen. Und das haben wir gemacht.“
VfB Stuttgart auf Königsklassen-Kurs – Hendriks lobt Torwart Nübel
Der Lohn sind 36 Punkte nach 19 Partien und Platz vier in der Bundesliga-Tabelle. Der VfB ist auf Kurs Richtung Champions-League-Teilnahme. Auch weil Torwart Nübel sein kleines Zwischentief mit Patzern gegen Bayern München und Maccabi Tel Aviv überwunden hat. „Alex hilft uns schon wieder. Er hat das schon oft gemacht. Er ist sehr wichtig für uns“, sagte Ramon Hendriks.
Am Donnerstagabend geht es für den VfB Stuttgart schon weiter, dann in der Europa League mit dem Heimspiel gegen die Young Boys Bern. Es ist die letzte Partie in der Ligaphase.
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