Rotation hilft - VfB Stuttgart bleibt dank 3:0-Sieg in Gladbach Vierter
Jamie Leweling und Deniz Undav trafen, ein Gladbacher Eigentor nutzte zudem. Und Alexander Nübel hielt einen Handelfmeter. Bei Borussia Mönchengladbach gewann der VfB Stuttgart mit 3:0 (1:0). Die Schwaben bleiben Bundesliga-Vierter.
Der VfB Stuttgart hat die 0:2-Niederlage in Rom sehr gut weggesteckt. In der Bundesliga gab es am Sonntagnachmittag ein 3:0 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach. Punktgleich mit dem Dritten TSG Hoffenheim steht der VfB auf Rang vier. 36 Punkte sind jetzt auf dem Konto, einer mehr als bei RB Leipzig.
Deniz Undav machte in der 74. Minute den Deckel drauf. In typischer Manier sorgte der Stuttgarter Torjäger fürs 3:0. Eine Ecke des ebenfalls eingewechselten Chris Führich hatte in der 68. Minute fürs entscheidende zweite Tor des VfB gesorgt. Joe Scally traf ins eigene Netz. Der Gladbacher Verteidiger war schon beim 1:0 ein Unglücksrabe gewesen.
Leweling bringt VfB Stuttgart in Gladbach in Führung
Jamie Leweling hatte den offensiv bis dahin sehr harmlosen VfB Stuttgart in der 30. Minute mit 1:0 in Führung geschossen. Der Nationalspieler nutzte aus sechs Metern Tor-Entfernung einen Abwehrpatzer des Gladbachers Scally. Der hatte den Ball mit der Brust klären wollen, das ging schief.
In der 13. Minute war VfB-Keeper Alexander Nübel zum Elfmeterhelden geworden, als er einen Hand-Strafstoß von Haris Tabakovic parierte. Leweling hatte den Ball zuvor im Stuttgarter Strafraum nach einer Honorat-Hereingabe aus kurzer Distanz an den erhobenen rechten Arm bekommen. Nach VAR-Überprüfung blieb es bei der Elfer-Entscheidung von Schiedsrichter Sören Storks.
VfB Stuttgart dominiert zweite Halbzeit in Mönchengladbach
Es war über weite Strecken kein attraktives Fußballspiel. Nur wenige Höhepunkte gab es. Aber der VfB hielt das zu null - auch als Linksverteidiger Ramon Hendriks mit dick verklebter lädierter Nase weiterspielen musste. Die Defensive ist für Trainer Sebastian Hoeneß im grünen Leistungsbereich. „Mein Gefühl ist, dass wir sogar besser verteidigen, als es die Gegentore aussagen“, hatte er in der Rückschau auf die 0:2-Pleite bei der AS Rom geurteilt.
In der 49. Minute hatte Ermedin Demirovic die Chance zum Stuttgarter 2:0 in Mönchengladbach gehabt, blieb mit seinem Schuss aus der Drehung aber an Torwart Moritz Nicolas hängen. Die Borussia trat viel zu schwach auf, um den VfB in die Bredouille bringen zu können.
VfB-Coach Hoeneß nahm im Vergleich zur schmerzhaften Europa-League-Niederlage am Donnerstag fünf Änderungen in seiner Startelf vor: Assignon, Chema, Mittelstädt, Führich und Undav saßen in Gladbach erstmal auf der Bank. Vagnoman, Stiller, Bouanani, Nartey und Demirovic spielten von Beginn an. „Wir haben auch Frische auf den Platz gebracht“, sagte der Stuttgarter Trainer.
Undav zunächst auf der Bank beim VfB Stuttgart
Die Herausnahme von Deniz Undav war laut Hoeneß keine Konsequenz des Chancen-Verballerns in Rom. Damit habe es „gar nichts zu tun“. Es ging Hoeneß darum, Undav durchschnaufen zu lassen. „Wir gehen in die nächsten Wochen mit sehr vielen Spielen.“ Außerdem sei es „ganz wichtig zu wissen, dass du so einen auch bringen kannst“. Nach einer Stunde Spielzeit war es in Mönchengladbach soweit, Demirovic ging vom Platz. Und Undav traf 14 Minuten später.
Der marokkanische Afrika-Cup-Rückkehrer Bilal El Khannouss gehörte erstmal nur zu den Stuttgarter Ersatzspielern. In der 79. Minute wurde er für Nicolas Nartey eingewechselt.
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