Europa League
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„Das lassen wir vermissen“ – VfB-Trainer Hoeneß wird nach Rom-Niederlage deutlich

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Der VfB Stuttgart verliert bei der AS Rom 0:2 in der Europa League. Der direkte Achtelfinaleinzug ist noch möglich, aber nur mit Schützenhilfe. Trainer Sebastian Hoeneß nennt einen Grund.


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Die Chancen hatte der VfB Stuttgart. Getroffen haben sie nicht. Das Gastspiel bei der AS Rom in der Europa League endet mit einer bitteren, aber verdienten 0:2-Niederlage für den VfB. Bitter, denn Jamie Leweling, Deniz Undav und Ermedin Demirovic vergaben vor dem italienischen Tor Großchancen. Verdient, denn die AS Rom war eiskalt und machte das, was im Fußball zählt: Die Null halten, Tore schießen. 

Zweimal traf Niccolo Pisilli mitten ins schwäbische Fanherz. Das Aus in der Europa League bedeutet die Niederlage keineswegs. Der VfB Stuttgart hat die Ligaphase sicher überstanden und sogar weiterhin eine kleine Chance, die Playoff-Runde doch noch zu überspringen. Das würde heißen: Direkter Einzug ins Achtelfinale, zwei Spiele weniger in der Rückrunde. Dafür braucht es einen Heimsieg gegen Young Boys Bern sowie Schützenhilfe in Europa. Und noch eine Kleinigkeit: Effizienz!

„Sind alle angefressen“ – VfB-Trainer Hoeneß über Niederlage in Rom

Das bemängelte neben Jamie Leweling auch Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel in Rom. „Die Torgefahr, die wir in der Liga haben, haben wir in der Europa League nicht“, so Hoeneß gegenüber RTL. „Das lassen wir vermissen.“ Schon beim FC Basel und Fenerbahce Istanbul hatte der VfB Stuttgart gute Tormöglichkeit, vergab diese aber reihenweise, wie bei der AS Rom. 


„Das führt jetzt wahrscheinlich dazu, dass wir noch zwei weitere Spiele spielen“, ärgert sich der Trainer des VfB Stuttgart. Die zwei Wochen Pause, während andere Teams die Playoff-Runde spielen, hätten dem VfB gut getan. „Wir sind alle sehr angefressen über das Ergebnis.“ 

Dennoch kann seine Mannschaft „auf die Leistung stolz sein“. Hoeneß erklärt: „Wir haben gegen einen guten Gegner vor einer starken Kulisse ein ordentliches Spiel gemacht.“ Doch dann wird er kritisch. „Klar ist, auch im weiteren Verlauf des Wettbewerbs: Wir müssen effizienter werden“, gibt Hoeneß die Marschroute vor. Die Ligaphase neigt sich dem Ende zu, dann geht es im K.o.-System weiter. Wer zu viele Chancen liegen lässt, fliegt raus.

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