„Einfach Quatsch“ - VfB-Star Demirovic ärgert sich über VAR-Torklau
Beim 3:3 des VfB Stuttgart in Heidenheim traf Ermedin Demirovic zwei Mal ins FCH-Tor. Beide Male griff der VAR ein. Der VfB-Stürmer ärgert sich.
Der Frust war immens. Ermedin Demirovic war bedient. Binnen vier Tagen wurden ihm drei Tore aberkannt. Zwei am Sonntagabend beim 3:3 in Heidenheim, eines am Donnerstag in der Europa League beim 4:1-Erfolg gegen Celtic Glasgow.
Der Stürmer des VfB Stuttgart haderte: „Unglaublich“ sei das. „Es tut brutal weh.“ Er hätte im Schwabenduell beim 1. FC Heidenheim der Matchwinner für den VfB Stuttgart sein können. Aber dann: erst kein 2:1, später dann kein 3:2. Zwei Eingriffe des VAR ließen den Jubel ins Leere laufen.
Frust bei VfB-Star Demirovic: VAR nimmt Stürmer drei Tore in vier Tagen
Was tun? Sich ärgern. Und „weitermachen - irgendwann zählt es wieder“. Aber erstmal musste Demirovic seine Verzweiflung über den VAR los wegen. „Ich finde es einfach Quatsch mittlerweile, dass wir so viel dem Computer überlassen.“ Linien werden gezogen, Körperteile sind dann ganz knapp an der falschen Stelle. Ermedin Demirovic witzelte verzweifelt, er müsse „vielleicht ein Kilo abnehmen“. Dann wäre die Schulter „etwas dünner“.
Die Ursprünglichkeit des Moments ist jedenfalls futsch. „Du siehst es nicht, du weißt es nicht“, schilderte der Stürmer des VfB Stuttgart den Torjubel, der dann keiner sein darf. „Irgendwann muss man eine Lösung finden.“ Der Frust über den VAR ist groß. Nicht nur bei Demirovic, aber der Stürmer hat einen bitteren Abend erlebt.
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