„Kopfballungeheuer“ – VfB-Star Undav freut sich über Doppelpack gegen FC Augsburg
Nach dem 3:2-Sieg des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg freut sich Doppeltorschütze Deniz Undav über seine Treffer. Zu beiden Toren gibt es eine Anekdote des Stürmers.
Der VfB Stuttgart verabschiedet sich mit einem Sieg in die letzte Länderspielpause des Jahres. Beim 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg holte der VfB zwei Rückstände auf, auch weil Deniz Undav doppelt traf. Das 2:2 erzielte der Stürmer per Kopf. Der Ball landete Millimeter im Tor, weshalb die Torlinientechnik sich meldete und aushalf. Der Siegtreffer war ebenfalls kurios. Mittig ins Tor. Aber doch nicht abgefälscht.
„Das Kopfballtor war schöner. Ich bin ja nicht bekannt als Kopfballungeheuer“, erklärt Undav nach dem Spiel gegenüber „Dazn“. Auch zu seinem zweiten Treffer gibt es eine Erklärung. Denn abgefälscht, wie es zunächst aussah, war der Ball nicht.
Undav erklärt sein Siegtor – VfB-Star trifft den Ball nicht richtig
„Ich will ins lange Eck schießen, entscheide mich aber kurzfristig doch für das kurze Eck“, so Undav zum kuriosen Siegtor. Der VfB-Star schoss aus rund 16 Metern, FCA-Keeper Finn Dahmen war schon auf dem Weg, doch der Ball flog zentral aufs Tor. „Ich treffe den Ball nicht richtig“, so die Erklärung von Undav.
Der Doppeltorschütze zeigte sich gut gelaunt nach dem so wichtigen Sieg. „Es war ein großer Block mit vielen Spielen.“ Das 3:2 gegen den FC Augsburg war das positive Ende vor der Pause. Lob gibt es auch von einem Mannschaftskollegen. „Für Deniz freut es mich extrem“, sagt Maximilian Mittelstädt gegenüber „Dazn“. „Er macht viele Bälle fest, jetzt trifft er auch wieder.“ Undav sei ein „extrem wichtiger Spieler“ für den VfB Stuttgart.
Nach der Länderspielpause geht es für die Schwaben bei Borussia Dortmund weiter. Ein schweres Spiel zum Auftakt in den letzten Block des Jahres. Doch bis dahin kann sich der VfB Stuttgart erstmal von den Strapazen der vergangenen Wochen erholen. Mittelstädt: „Wir hatten keine leichten Wochen seit der letzten Länderspielpause. Es war klar, dass wir nicht die Frische hatten.“
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare