So viel Geld hat der VfB Stuttgart in der Europa League bereits gewonnen
Der VfB Stuttgart spielt in den Europa-League-Playoffs gegen Celtic Glasgow. Ein Weiterkommen spült Geld in die Kasse. Welche Prämien dem VfB schon sicher sind und welche noch folgen können.
Das Hinspiel der Playoffs in der Europa League rückt näher. Am Donnerstagabend spielt der VfB Stuttgart auswärts bei Celtic Glasgow (21 Uhr, live im Free-TV und Stream). Eine Woche später kommt es zum Rückspiel in der MHP-Arena (18.45 Uhr). Für den Bundesligisten geht es um den Einzug ins Achtelfinale – und um eine Menge Geld.
1,75 Millionen Euro spült das Achtelfinale in die Clubkasse, wenn der VfB Stuttgart es denn erreicht. Dafür müssen sich die Schwaben, anders als in der Saison 2002/03, gegen Celtic Glasgow durchsetzen. Mit jeder weiteren Runde kommt mehr Geld auf das Konto. Doch was ist für den VfB eigentlich an Prämien möglich und wie viel ist bereits sicher?
So viel Geld hat der VfB Stuttgart in der Europa League schon eingenommen
565 Millionen Euro sollen an die 36 Mannschaften der Europa League ausgeschüttet werden. Nicht jeder bekommt dabei gleich viel. Das Startgeld beträgt 4,31 Millionen Euro, doch dann kommt es auf die Ergebnisse, Platzierung und den weiteren Verlauf im Wettbewerb an. So gibt es für einen Sieg in der Ligaphase 450.000 Euro, ein Unentschieden bringt 150.000 Euro.
Der VfB Stuttgart hat fünf Siege eingefahren, was insgesamt 2,25 Millionen Euro macht. Der Platzierungsbonus kommt noch obendrauf. Die Uefa rechnet mit 75.000 Euro, von denen es 666 Anteile gibt, die je nach Platzierung vergeben werden. Also: Der Tabellenletzte erhält einen Anteil je 75.000 Euro, der Tabellenerste erhält 36 Anteile je 75.000 Euro multipliziert mit 36.
Der VfB Stuttgart hat die Ligaphase der Europa League auf Platz elf abgeschlossen und bekommt dadurch Multiplikator 26. Allerdings kann der Betrag von 75.000 Euro höher ausfallen, denn: Bei einem Unentschieden bekommen zwei Teams 300.000 Euro und nicht ein Team 450.000 Euro, wie im Falle eines Sieges. Die restlichen 150.000 Euro werden dann auf die insgesamt 666 zu vergebenen Anteile aufgeteilt. In der Ligaphase gab es in der aktuellen Saison 25 Unentschieden, was den Grundbetrag auf rund 80.630 Euro anwachsen lässt. Der VfB bekommt demnach rund rund 2,096 Millionen Euro. Und dann ist da noch die Prämie für die das Erreichen der Plätze 9 bis 16, die 300.000 Euro beträgt. Bislang hat der VfB Stuttgart also circa 9,26 Millionen Euro eingenommen.
Mindestens, denn: Es gibt dazu noch eine Wertprämie, die sich aus dem ehemalige Marktpool, dem Marktwert des Landes, sowie dem individuellen Vereinskoeffizienten zusammensetzt. Die Wertprämie wird in einen europäischen und einen nicht-europäischen Anteil unterteilt und auf die Vereine nach demselben Prinzip wie der Platzierungsbonus aufgeteilt. Laut einem Instagram-Beitrag von „football.meets.data“ steht der VfB Stuttgart demnach sogar bei 14,7 Millionen Euro.
Prämien in der Europa League: Für den VfB Stuttgart geht es um eine Millionensumme
Der große, finanzielle Coup kann noch folgen, denn: Für jede weitere Runde bekommen die Teilnehmer der Europa League Millionensummen. Für das Achtelfinale gibt es 1,75 Millionen Euro, das Viertelfinale bringt weitere 2,5 Millionen Euro. Schafft der VfB Stuttgart den Einzug ins Halbfinale winken erneut 4,2 Millionen Euro.
Die Finalteilnehmer bekommen weitere sieben Millionen Euro, der Gewinner on top nochmal sechs Millionen Euro plus den besonderen Bonus: Den Supercup. Denn der Europa-League-Sieger tritt im Supercup gegen den Gewinner der Champions League an. Die Teilnahme bringt vier Millionen Euro, ein Sieg nochmal eine Million Euro zusätzlich.
Schafft der VfB Stuttgart das, was Jamie Leweling nach dem Sieg im DFB-Pokal angekündigt hat, winken also weitere 25,45 Millionen Euro (ohne den Gewinn im Supercup). Eine beträchtliche Summe, über die sich in Bad Cannstatt wohl jeder freuen würde. Doch nun stehen erstmal die zwei Spiele gegen Celtic Glasgow an.
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