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VfB Stuttgart ein Spitzenteam? Leweling und Co. können es jetzt zeigen

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Der 4:1-Sieg des VfB Stuttgart in der Europa League bei Celtic Glasgow war ein Signal der Stärke. Doch jetzt kommen nur noch wichtige Spiele. Nicht abheben, rät unser Autor.


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Immer schön demütig bleiben, möchte man den Protagonisten des VfB Stuttgart zurufen. Bloß nicht abheben nach dem 4:1-Sieg bei Celtic Glasgow. Man kann in der Euphorie schon mal einen Spruch raushauen, klar. VfB-Kapitän Atakan Karazor sagte etwa: „Meiner Meinung nach sind wir mit eine der besten Mannschaften in der Europa League.“ Aber bis zum Finale am 20. Mai in Istanbul ist es noch ein weiter Weg.

Immerhin sieht es sehr danach aus, als hätten die Stuttgarter das Achtelfinale erreicht. Es müsste schon sehr viel verrutschen, sollte dieser Vorsprung im Rückspiel am Donnerstag nächster Woche in der heimischen MHP-Arena noch verdaddelt werden. Im Achtelfinale sind es dann noch 16 Mannschaften. Da hätte Kapitän Karazor beinahe schon recht mit seiner Wir-gehören-zu-den-Besten-Aussage.

Spitzenteams haben das drauf – auch der VfB Stuttgart?

Aber er will mehr, das ist sicher. Und  im Idealfall hat der VfB Stuttgart auch mehr drauf, zumal wenn alle besonders wichtigen Spieler fit sind. Doch es gilt weiterhin, eine Dreifachbelastung zu managen. Im DFB-Pokal steht das Halbfinale an, lockt die erneute Teilnahme am Berliner Endspiel. Titelverteidiger ist der VfB. In der Fußball-Bundesliga sind die Stuttgarter Vierter, haben die Qualifikation für die Champions League vor Augen. Jedes Spiel ist also wichtig. Mal ein bisschen nachlassen, das geht nicht. Dann gibt es Ergebnisse wie die 1:2-Enttäuschung beim Bundesliga-Kellerkind FC St. Pauli.

Hält der VfB auf ganz hohem Niveau bis zum Schluss durch? Das ist die große Frage. Einen Hinweis auf die weitere Formkurve gibt gleich am Sonntag das schwäbische Duell beim 1. FC Heidenheim. Ein Sieg des VfB beim Tabellenletzten ist Pflicht. Eigentlich. Doch auf der rauen Ostalb kann es auch ungemütlich sein. Die Stuttgarter Profis brauchen die volle Konzentration. Echte Spitzenteams haben das drauf.

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