Gegen SC Freiburg
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„Schon sehr schön“ - Demirovic genießt Traumtor für den VfB Stuttgart

  
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Es sah sehr nach einem 0:0 aus, dann schoss Ermedin Demirovic den Ball in den Torwinkel des SC Freiburg. 1:0, drei Punkte. Der Mittelstürmer des VfB Stuttgart hatte zudem etwas Einmaliges geschafft.


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Man kann solche Tore in ebenso wundervollen Worten beschreiben. Ermedin Demirovic fand sein Matchwinner-1:0 gegen den SC Freiburg „schon sehr schön“, das war eine ziemlich nüchterne Beschreibung.

Sein Trainer wollte lieber einen Superlativ setzen. Sebastian Hoeneß sagte nach dem Sieg im Landesduell gegen den SC Freiburg über den späten Höhepunkt in Minute 90: „Das Tor ist das schönste, alles andere ist auch superschön.“ Der Sieg. Der vierte Tabellenplatz mit 39 Punkten. Der große Abstand von jetzt 12 Punkten zum Siebten Freiburg.

VfB-Star Demirovic sorgt für Premiere – „schon sehr schön“

„Den trifft er überragend“, meinte Hoeneß, als er das Tor bei DAZN nochmal sah. Exakt mit diesem Wort beschrieb auch SC-Trainer Julian Schuster den entscheidenden Moment am Sonntagnachmittag.  „Natürlich, wie es Demi macht, ist überragend.“

Den Schmerz über die späte Niederlage machte das nicht kleiner, auch nicht für den Freiburger Torwart Noah Atubolu. „Demi macht ein Traumtor, nicht das erste Mal gegen uns.“ Sein Urteil: „Wir haben es nicht verdient.“ Ermedin Demirovic, in der 77. Minute eingewechselt, hatte schon vor dem Spiel „ein gutes Gefühl“. Als ihm dann Zahlen vorgelegt wurden, welche Einzigartigkeit sein 50. Bundesligator war, wusste er sofort Bescheid. „Das erste Mal von außerhalb.“

Zuvor war er immer im gegnerischen Strafraum gewesen, wenn er traf. „Es war mal gut, dass er reingegangen ist.“ Jetzt ist Demirovic auch als Distanz-Traumtorschütze auffällig geworden. Aber zu sehr wollte sich der Mittelstürmer nicht feiern lassen. Den Ball reinmachen, irgendwie, „das ist das einzige, was man von mir erwartet, wenn ich reinkomme“. Wurschteltore sind auch wertvoll. Aber dieses Ding war eben „schon sehr schön“.

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