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Viel Lob für VfB-Abwehrchef Chabot: „Das ist eine Maschine“

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Jeff Chabot glänzt gegen Ex-Club 1. FC Köln lange mit starken Zweikampfwerten für den VfB Stuttgart. Ein Fehlpass und das daraus resultierende Gegentor bleiben aber ohne gravierende Folgen. 


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Ermedin Demirovic fragte lieber persönlich nach. Sicher ist sicher. „Mussten wir dich aufbauen nach dem Fehlpass?“, rief der Stürmer des VfB Stuttgart seinem Abwehrchef hinterher. Jeff Chabot verließ lachend die Stuttgarter Arena. War ja noch mal gut gegangen. Chabots kapitalen Fehlpass in der 79. Minute nutzte Ragnar Ache zum 1:1 für den 1. FC Köln. Doch am Ende hieß es 3:1 für den VfB, weil es wieder einmal späte VfB-Tore gab. 

Chabot nimmt das einzige VfB-Gegentor auf seine Kappe 

„Das passiert mir eigentlich nicht so oft, dass solche Bälle zu kurz kommen – eher zu lang“, sagte der Ex-Kölner über den verhungerten Pass auf Bilal El Khannouss vor dem Kölner 1:1-Ausgleich. „Die Absprache zwischen mir und dem Bilal war nicht gut. Das nehme ich auf meine Kappe, aber am Ende zählt der Sieg“, sagte Jeff Chabot. Auch Fabian Wohlgemuth übte sich als VfB-Sportchef in Nachsicht: „Das kann passieren, da haben wir schon schwerwiegendere Fehler gemacht.“

Vor zweieinhalb Jahren wechselte er nach dem Kölner Abstieg nach Stuttgart, wurde dort sofort zum Leistungsträger. Wie stabilisierend das Stellungsspiel von Chabot ist, das war am Samstagabend vor allem im ersten Durchgang zu sehen. „Er hatte eine überragende Zweikampfquote“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Lange stand diese bei 100 Prozent. „Hat er überhaupt ein Kopfballduell verloren?“, fragte sich Wohlgemuth. Chabot hätte durchaus auch mal eine Chance im DFB-Trikot verdient, befand ja unlängst auch TV-Experte Lothar Matthäus.

VfB-Stars Chabot und Demirovic teilten sich schon im Jugendinternat ein Zimmer 

Jemand der schon lange weiß, wie stark Chabot ist, heißt Ermedin Demirovic, der Matchwinner von Samstagabend. Die beiden VfB-Profis teilten sich im Jugendinternat von RB Leipzig als 16-Jährige bereits ein Zimmer. „Jeff ist ein Fels in der Brandung. Bei dem Fußball, den wir spielen wollen, passieren auch Fehlpässe“, sagte Demirovic. Der Stürmer ist sich sicher: „Den brauchen wir nicht aufbauen, das ist eine Maschine. Der wird in den nächsten Zweikampf wieder reinspringen wie ein Ochse.“ 

 

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