Vom Füttern und Futtern beim VfB: Familie Undav bekocht Demirovic
Die Torschützen des VfB Stuttgart beim 3:1 gegen den 1. FC Köln sind auch privat dicke. Doppelpacker Ermedin Demirovic darf nicht nur seinen Torhunger stillen.
Deniz Undav stand am späten Samstagabend mit einer Schüssel Nudeln in der Hand in der Mixed Zone. Die Farbe der Nudelsoße passte schon mal zum nächsten Gegner. Die Pestosoße kam im Celtic-Grün daher. Am Donnerstag (21 Uhr, live im Free-TV) steht für den VfB Stuttgart das Playoff-Hinspiel in der Europa League bei Celtic Glasgow an.
Hungrig muss da keiner ran. Undav schwärmte am Samstagabend pastakauend von Mitspieler und Kumpel Ermedin Demirovic, dem Mann des Tages beim 3:1 gegen den 1. FC Köln. „Ein Strafraumstürmer durch und durch. Wir müssen ihn nur einfach füttern“, sagte Undav. Er nimmt das nicht nur fußballerisch, sondern wortwörtlich.
Demirovic zu Besuch: Das Kochen übernimmt Frau Undav bei den VfB-Stars
Denn am Tag nach dem Demirovic-Doppelpack ist der Bosnier bei Familie Undav zum Essen eingeladen. „Wobei der Deniz da nicht viel am Hut hat, ich glaube das macht die Frau. Deshalb werde ich die Frau loben und nicht Deniz“, sagte Ermedin Demirovic. Was auf den Tisch kommt? Traditionelle kurdische Küche.
Torhungrig waren beide am Samstag gegen Köln. Fabian Wohlgemuth betonte deshalb auch als Sportvorstand des VfB Stuttgart: „Beide Stürmer haben getroffen.“ Undav legte bis in die Nachspielzeit einen eher glücklosen Auftritt hin, vergab das frühe 1:0 leichtfertig. „Er hat mir den Arsch gerettet“, sagte Deniz Undav und meinte damit Nebenmann Demirovic. Undav traf dann doch noch, ganz, ganz spät, in der Nachspielzeit zum 3:1. Die Rolle als Matchwinner gebührte aber natürlich Doppelpacker Demirovic.
Großes Lob von VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth
„Für „Demi“ freut es mich, weil er sich reingehauen hat, aufgeopfert hat, alles versucht hat, extrem gepresst hat“, lobte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth den bosnischen Nationalstürmer, der bei seinen Bundesligatreffern Nummer sechs und sieben in dieser Saison für den VfB Stuttgart genau richtig stand.
Die Flanke und der Laufweg vor dem späten Tor zum 2:1 waren am Tag vorm Köln-Spiel genauso noch trainiert worden, verriet Demirovic hinterher: „Wir haben nicht unbedingt das beste Spiel gemacht. Aber das 3:1 spricht für den Charakter der Mannschaft, dass wir uns zurückgekämpft haben.“
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