Bundesliga 
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Matchwinner Demirovic: Die Noten zum Heimsieg des VfB Stuttgart   

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Der VfB Stuttgart setzt sich dank zwei später Tore mit 3:1 gegen den 1. FC Köln durch. Die Einzelkritik zum Arbeits-Heimsieg.  


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Der VfB Stuttgart hat dem 1. FC Köln das Karnevalswochenende vermiest und sich mit einem späten 3:1-Heimsieg wieder auf Platz vier in der Bundesliga-Tabelle geschoben. Der achte Heimerfolg im elften Heimspiel war ein hartes Stück Arbeit und hält die Schwaben auf Champions-League-Kurs.  

Den Weg ebnete das frühe 1:0 von Ermedin Demirovic (15.), der wie schon beim Hinspiel zum 2:1 traf. Ragnar Ache (79.) glich für gut spielende Kölner aus. Dann schlug erneut Demirovic als Mann des Tages nach einer Top-Flanke des eingewechselten Ramon Hendriks (84.) zum 2:1 zu. Den Deckel drauf machte der lange unglücklich agierende Deniz Undav, der in der Nachspielzeit zum 3:1 traf.   

Ermedin Demirovic jubelt hier über das 1:0 gegen den 1. FC Köln. Mit dem Tor zum 2:1 wurde der Stürmer beim 3:1-Heimsieg zum Mann des Abends beim VfB Stuttgart.
Ermedin Demirovic jubelt hier über das 1:0 gegen den 1. FC Köln. Mit dem Tor zum 2:1 wurde der Stürmer beim 3:1-Heimsieg zum Mann des Abends beim VfB Stuttgart.  Foto: Harry Langer

VfB Stuttgart dreht intensives Heimspiel gegen 1. FC Köln und springt auf Platz vier

Das sind die Noten der Startelfspieler des VfB Stuttgart:

Alexander Nübel: Der Stuttgarter Schlussmann musste erstmals in der 38. Minute bei einem Thielmann-Schuss eingreifen. War selten gefordert, beim zwischenzeitlichen 1:1 machtlos. Note: 3,5

Maximilian Mittelstädt: Mit weniger Offensivdrang als zuletzt beim FC St. Pauli. Spitzelte in der 26. Minute Ragnar Ache gerade so noch den Ball weg. Hatte Glück, dass bei seinem Strafraum-Schubser gegen Ache (7.) der Elfmeterpfiff ausblieb. Grätschte, kämpfte leidenschaftlich. Note: 3  

Finn Jeltsch: Wirkte mit dem routinierteren Chabot an seiner Seite stabiler als zuletzt in Hamburg. Sah unglücklich aus beim Kölner Ausgleich, als Chabots Fehlpass Ache zu viel Raum ließ.  Note: 4

Jeff Chabot: Gegen den Ex-Club war er wieder da, der Abwehr-Jeff. Überzeugte lange mit gutem Stellungsspiel. Die Quote der gewonnenen Zweikämpfe in Durchgang eins war mal wieder ein Bewerbungsschreiben für die DFB-Elf, sie lag bei 100 Prozent. Der Fehlpass vor dem Kölner Ausgleich machte das jedoch zunichte. Note: 4

Lorenz Assignon: Der Franzose zeigte als Rechtsverteidiger eine solide Partie, setzte in Durchgang zwei mehr Offensivakzente, weil er seinen Tempovorteil nutzte.  Note: 3

Mittelfeld des VfB Stuttgart mit Karazor und Andres kontrolliert das Spielgeschehen

Chema Andres: Der junge Spanier ersetzte den zuletzt kränkelnden Angelo Stiller. Ohne Anlaufschwierigkeiten, agierte mit viel Übersicht. Das Kölner Mittelfeld bot aber auch immer wieder viel Offensiv-Raum, den das Zentrum noch besser hätte nutzen können. Note: 3,5

Atakan Karazor: Der Kapitän hatte mit neuem Nebenmann das Mittelfeld im Griff. Defensiv solide, offensiv erst als Torvorbereiter des 3:1 wichtig. Note: 3  

Chris Führich: Seine weite Flanke ermöglichte das 1:0. Wechselte mit Leweling immer wieder die Seite, so noch weniger greifbar. Konnte den Raumgewinn durch gewonnene Dribblings aber nicht in Torgefahr bis zu seiner Auswechslung in der 70. Minute umwandeln. Note: 3,5  

Jamie Leweling: Legte geschickt quer vor dem 1:0, sammelte somit seine achte Torvorlage. Keiner kommt beim VfB auf mehr. In Durchgang eins sehr agil, fiel in der zweiten Hälfte nicht mehr so auf. Note: 3,5

Deniz Undav trifft im 100. Pflichtspiel – trotz lange unglücklicher Aktionen

Deniz Undav: Nach 70 Sekunden stürmte er bereits alleine auf Kölns Torwart Marvin Schwäbe zu, scheiterte mit einem viel zu lässigen Lupfer. Stets bemüht, aber in seinem 100. Pflichtspiel für den VfB unglücklich, weil er immer die falsche Entscheidung traf. Bis zur Nachspielzeit. Da stand er fürs 3:1 nämlich goldrichtig. Note: 3,5  

Ermedin Demirovic: Bewies in der 15. Minute seinen Torriecher, als er die Kopfballablage von Jamie Leweling bei seinem sechsten Saisontor antizipierte. Anschließend lange, lange nicht zu sehen. Bis zu seinem Tor zum 2:1 nach toller Vorarbeit von Ramon Hendriks in der 84. Minute. Als Doppelpacker der Mann des Tages  Note: 2

Sebastian Hoeneß: Seiner Mannschaft war anzusehen, dass ihr die komplette Trainingswoche gut getan hat. Chabot brachte wieder mehr Abwehrstabilität ins Spiel. Hoeneß wechselte erst nach rund 70 Minuten erstmals, als er Bilal El Khanouss und später Ramon Hendriks brachte, die beide am Tor zum 2:1 beteiligt waren. Note: 2,5

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben