„Waren nicht gegen SGV Freiberg“ – VfR-Ultras über ihre Großaspach-Anfeuerung
Beim Regionalliga-Spitzenspiel mischen auch Ultras des VfR Heilbronn auf der Heimtribüne mit. Das soll aber kein Protest gegen den SGV Freiberg gewesen sein.
Das Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Südwest zwischen Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach und dem SGV Freiberg haben 6.015 Zuschauer in der Wir-machen-Druck-Arena gesehen. Darunter auch zahlreiche Heilbronner, in deren Frankenstadion der Sport- und Gesangsverein aus dem Landkreis Ludwigsburg bald seine Heimspiele austragen wird. Auffällig bei der Partie, die die Gastgeber letztlich mit 4:0 gewannen: die Ultras des VfR Heilbronn, die im Aspacher Block standen und die SG anfeuerten.
Dass die Supporter 740 Heilbronn aufgrund des Frankenstadion-Umzugs des SGV Freiberg nicht begeistert sind, haben sie bereits bei Spielen ihres VfR Heilbronn kundgetan – mittels Banner. Sowie eines folgenden Protestbriefs. Darum lässt die Unterstützung der SG Sonnenhof Großaspach im wohl entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die 3. Liga vermuten, dass die Gruppierung gezielt gegen den SGV Freiberg Stimmung gemacht hätte. Doch dem sei nicht so, wie die Ultras gegenüber der Heilbronner Stimme sagen.
VfR-Ultras pflegen im Spiel gegen SGV Freiberg Fan-Freundschaft mit Großaspach
Die Supporters 740 Heilbronn verweisen darauf, dass sie nachweislich schon mehrere Spiele der SG Sonnenhof Großaspach besucht haben. Und auch deren Fans bereits zu Gast bei einer Partie des VfR Heilbronn gewesen sind. Dazu teilen die Ultras mit: „Wir pflegen freundschaftliche Kontakte zueinander.“ Der Besuch der Regionalliga-Spitzenbegegnung gegen den SGV Freiberg hätte sich zudem zeitlich angeboten – „ohne Berücksichtigung des Umstands, dass der Gegner der Aspacher nächste Saison in Heilbronn spielt“.

Folgende Feststellung ist den Ultras des VfR Heilbronn im Nachgang ihres Besuchs beim Aufstiegsgipfel besonders wichtig: „Wir waren für die SG Sonnenhof Großaspach, aber nicht gegen den SGV Freiberg.“ Dafür spricht auch, dass sich die insgesamt 30 Mann fassende Gruppierung nur durch ihr Banner im Heimblock „sichtbar“ gemacht hat. Dazu heißt es: „Wir waren nicht da, um gegen Freiberg zu protestieren, sondern um eine Freundschaft zu pflegen, die auch über ein solches Spiel hinausgehen wird.“
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