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Magische (Sport-)Momente: Unterländer Sportler des Jahres 2025 geehrt

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Die Unterländer Sport-Familie kürt beim Fest des Sports „Unter der Pyramide“ der Kreissparkasse Heilbronn zum 68. Mal ihre Sportler des Jahres. Während Kunstturnier Milan Hosseini seinen dritten Titel einheimst, feiert die Sport-Union Neckarsulm einen Doppelsieg.

Eingerahmt von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth (links) und Chefredakteur und Fest-des-Sports-Moderator Uwe Ralf Heer (rechts hinten) posierten die besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 auf der Bühne „Unter der Pyramide“ der Kreissparkasse Heilbronn.
Eingerahmt von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth (links) und Chefredakteur und Fest-des-Sports-Moderator Uwe Ralf Heer (rechts hinten) posierten die besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 auf der Bühne „Unter der Pyramide“ der Kreissparkasse Heilbronn.  Foto: Mario Berger

Über den Stellenwert des Fest des Sports ließ Uwe Ralf Heer gleich zu Beginn des Abends keine Zweifel aufkommen. „Nach den Olympischen Winterspielen ist das heute der nächste sportliche Höhepunkt“, prophezeite der Chefredakteur der Heilbronner Stimme, der das große Treffen der Unterländer Sport-Familie, das am Donnerstagabend „Unter der Pyramide“ der Kreissparkasse Heilbronn stattfand, zum insgesamt 29. Mal als Moderator begleitete. Und das Fest des Sports hielt im Anschluss dann tatsächlich, was Heer versprochen hatte.

Im Mittelpunkt des Abends stand wie gewohnt die Unterländer Sportlerwahl, bei der vor 360 geladenen Gästen die besten Athleten des Jahres 2025 aus der Region ausgezeichnet und geehrt wurden. „In diesen bewegten Zeiten ist der Sport ein Anker und Fundament und auch ein Hort der Zuversicht, in dem Fair Play gelebt wird“, betonte Heer.


Sport-Union-Handballerinnen haben Trendwende eingeleitet

In der Gunst von Lesern und Usern der Heilbronner Stimme sowie der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel, Heer und Stimme-Sportchefin Stefanie Wahl, lagen Kunstturner Milan Hosseini von der TG Böckingen und Freiwasser-Schwimmerin Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) ganz vorne. Die Sport-Union heimste mit ihren Bundesliga-Handballerinnen zudem den Titel als Mannschaft des Jahres ein.

Bereits zum sechsten Mal stand der Erstligist an der Spitze der Mannschaftswertung. „Die Mädels haben sich das verdient – wie aber auch alle anderen, die hier heute nominiert waren“, sagte ein stolzer Trainer Thomas Zeitz. „Nachdem wir in der Vergangenheit ja für die ein oder andere Krise gesorgt haben, freuen wir uns, dass wir den Trend jetzt ein wenig gedreht haben“, bemerkte Spielerin Kim Hinkelmann augenzwinkernd.

Kunstturner Milan Hoseini möchte wieder voll angreifen

Als Sportler des Jahres wurde nach 2022 und 2023 zum dritten Mal Milan Hosseini ausgezeichnet. „Seit drei Wochen kann ich endlich wieder voll trainieren und hoffe, dass das so weitergeht“, erzählte der 24-Jährige, der seit Februar 2025 mit hartnäckigen Nackenproblemen zu kämpfen gehabt hatte und seinen Trainingsmittelpunkt kürzlich aus Berlin nach Stuttgart verlegt hat.

Dort wird er unter anderem von Rainer Arnold, dem Unterländer Sportler der Jahre 1996 und 1997, trainiert und will verletzungsfrei an alte Erfolge anknüpfen. „Es macht dort wirklich Spaß und ich freue mich auf dieses Jahr“, sagte Hosseini.


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Bewegende Erinnerungen an Heilbronn-Open-Macher Uli Eimüllner

Im Rahmenprogramm des Abends sorgte der Berliner „Media-Magier“ Andreas Axmann, der das Publikum schon einmal beim Fest des Sports 2020 begeistert hatte, mit einem iPad für verblüffende Momente, auf dem er reale und virtuelle Welt auf wundersame Weise miteinander verschmelzen ließ.

(Sportliches) Miteinander genoss auch bei Uli Eimüllner stets einen hohen Stellenwert. Den im vergangenen Dezember im Alter von 76 Jahren verstorbenen Macher der Heilbronn Open würdigte Uwe Ralf Heer als großen Unterstützer des regionalen Sports, was sich nicht zuletzt in seinem Wunsch, auf seiner Beerdigung statt Blumen die Sporthilfe Unterland e.V. Heilbronn-Hohenlohe mit einer Spende zu bedenken, niedergeschlagen habe.

Schwimmerin Celine Rieder denkt an ihre Anfänge in Neckarsulm

An andere zu denken, dass war schließlich auch Schwimmerin Celine Rieder wichtig, die der Sport-Union Neckarsulm als Sportlerin des Jahres den zweiten Erfolg des Abends bescherte. Die 25-Jährige war von ihrem Lebens- und Trainingsmittelpunkt aus Magdeburg angereist und verband ihr Kommen mit einem Dank an ihre Gast-Familie Härdtner, die Rieder 2017 bei ihrem Wechsel zur Sport-Union in Neckarsulm aufgenommen hatte.

Nicht zuletzt deswegen „freue ich mich immer, wenn ich hier in der Heimat bin“, sagte die Weltmeisterin und sprach damit für viele Sportler, die am Donnerstagabend den Weg nach Heilbronn gefunden hatten.

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