Stimme+
Motorsport
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Rückschläge trüben acht Stunden Nürburgring Qualifiers kaum

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Bei den zwei Vier-Stunden-Rennen, die auch für die Nürburgring Langstrecken-Serie gewertet werden, läuft für die Fahrer aus der Region nicht alles rund. Es überwiegt jedoch das Positive.

Fabio Sacchi genoss seinen Schluss-Stint in der Dunkelheit bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers am vergangenen Wochenende in der Eifel.
Fabio Sacchi genoss seinen Schluss-Stint in der Dunkelheit bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers am vergangenen Wochenende in der Eifel.  Foto: Gruppe C Photography (Gruppe C Photography)

Klassensiege, Rennkilometer und viele neue Erkenntnisse für das Fahrzeug-Setup haben die Motorsportler aus der Region am vergangenen Wochenende bei den zwei Vier-Stunden-Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers auf der Nordschleife gesammelt.

Die besten Klassen-Ergebnisse, die in diesem Jahr zugleich für die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) gewertet werden, fuhr Fabio Sacchi im Porsche Cayman GT4 CS für das Plusline Racing Team ein - in der SP7 allerdings wie beim Saisonauftakt auch ohne Konkurrenz. "Das Samstagsrennen war mit dem Fahren im Dunkeln eine coole Erfahrung", sagte Sacchi, der den letzten Stint zwischen 20.15 und 21.30 Uhr ebenso problemlos meisterte wie zuvor seine Teamkollegen Reiner Neuffer und Philipp Gresek die ihrigen.


Mehr zum Thema

Seit 1977 fährt die NLS, die bis 2019 unter dem Namen "VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring" firmierte, über den Kurs in der Eifel.
Foto: Jan Brucke/VLN
Stimme+
Motorsport
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

NLS und Nordschleife erwachen aus dem Winterschlaf


Patrick Assenheimer in unbekanntem Fahrzeug

Wichtige Erfahrung in einem unbekannten Gefährt sammelte unterdessen Patrick Assenheimer. Statt im vertrauten Mercedes-AMG GT3 fuhr der 31-Jährige für das Team von Walkenhorst Motorsport erstmals in einem Aston Martin Vantage AMR GT3 E, in dem er auch beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel antreten wird. An beiden Renntagen war der Weinsberger als Startfahrer beteiligt, bevor seine Teamkollegen Chandler Hull, Benjamin Mazatis und Mike David Ortmann ins Auto stiegen.

Nach einem Reifenschaden vorne links wurde das Quartett am Samstag Gesamt-31., musste am Folgetag jedoch aufgeben, nachdem Assenheimers Teamkollege in einen Reifenstapel eingeschlagen war. "Trotz Problemen in beiden Rennen konnten wir wichtige Daten für das 24-Stunden-Rennen sammeln", sagte Assenheimer dennoch zufrieden.

Probleme am Differentialgetriebe machen langen Stopp nötig

Nur am Samstag war der Forchtenberger Heiko Hammel für das eFuel Team Griesemann in der "Grünen Hölle" unterwegs. Der Toyota GR Supra GT4 Evo 2023 lag nach fünf Runden vor allen anderen GT4-Fahrzeugen, bis erst ein Problem am Differentialgetriebe für einen langen Boxenstopp für Kollege Yves Volte sorgte und später ein platter Reifen im Streckenabschnitt Galgenkopf den Klassensieg kostete.

"Es war mit der Pole Position (in der Klasse, Anm. d. Red.) und der schnellsten Rennrunde aller GT4-Fahrzeuge aber eine gute Leistung . Außerdem haben wir wichtige Fortschritte beim Setup gemacht", sagte Hammel, dessen Toyota mit neuartigen eFuels ohne fossilen Energieträger und damit fast CO2-neutral betrieben wird.


Ergebnisse der Starter aus der Region bei den 24h Nürburgring Qualifiers

Fabio Sacchi (Weinsberg): Samstag (130 Starter): 1. SP7 (von 1)/62. Gesamt; Sonntag (120 Starter): 1. SP7 (von 1)/56. Gesamt.

Patrick Assenheimer (Weinsberg): 21. SP9 (von 27)/31. Gesamt; DNF.

Heiko Hammel (Forchtenberg): 3. AT (von 4)/85. Gesamt; DNS.

Christian Koger (Massenbachhausen): 5. VT2Front (von 8)/106. Gesamt; 4. VT2Front (von 7)/86. Gesamt.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben