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Ineichen und Herrmann bleiben Neckarsulm treu

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Die Nationalspielerinnen aus der Schweiz und Österreich verlängern ihre Verträge beim Erstligisten.

Von unserem Redakteur Alexander Bertok
Kreisläuferin Seline Ineichen in Aktion. Foto: Archiv/Berger
Kreisläuferin Seline Ineichen in Aktion. Foto: Archiv/Berger  Foto: Berger, Mario

Der nächste Schritt in die Zukunft beim Frauen-Erstligisten Neckarsulmer Sport-Union: „Torfrau Melanie Herrmann und Kreisläuferin Seline Ineichen haben ihre Verträge um zwei Jahre beziehungsweise ein Jahr verlängert“, sagte Trainer Emir Hadzimuhamedovic am Mittwoch. Geeinigt hatten sich Verein und die Aktiven bereits in der vergangenen Woche. Aktuell befinden sich beide Spielerinnen auf Lehrgängen bei ihren Nationalmannschaften. Ineichen mit der Schweiz, Herrmann mit Österreich. 

Bei den Verantwortlichen der Neckarsulmer Handballer herrscht Freude, dass beide Spielerinnen dem Bundesliga-Aufsteiger treu bleiben, zählen sie doch zu den Eckpfeilern der Mannschaft.

Weitere Gespräche Es sind die ersten Vertragsverlängerungen mit Spielerinnen aus dem aktuellen Kader und damit gleichzeitig Hilfestellungen bei den bevorstehenden Gesprächen mit weiteren Spielerinnen in den nächsten Tagen.

Drei Neuverpflichtungen für die nächste Saison

Berichtet hat die Heilbronner Stimme bereits über drei Neuverpflichtungen für die nächste Saison. So wechselt die 25-jährige Linda Mack (Rückraum rechts, Rechtsaußen) von der SG BBM Bietigheim nach Neckarsulm.  Zudem kommt Kreisläuferin Sina Namat (22) vom TV Nellingen)  und Iveta Luzumova (Rückraum Mitte). Die 28-Jährige ist tschechische Nationalspielerin und läuft für den Thüringer HC auf.

„Seline hat in den vergangenen beiden Jahren eine tolle Entwicklung genommen, ist in der Abwehr wie auch im Angriff zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft geworden“ sagt Hadzimuhamedovic und lobt die 26-Jährige, wie auch die ein Jahr ältere Herrmann. „Melanie ist, seit sie 2015 zu uns gekommen ist, eine Leistungsträgerin.“

Es ist das stimmige Gesamtpaket aus Sport, Beruf und einem funktionierenden Teamgefüge mit fast schon familiärer Atmosphäre: Ineichen arbeitet bei der Neckarsulmer Firma Schrade, Herrmann beim Landratsamt Heilbronn.

Verträge gelten nur für die erste Liga

Die unterschriebenen Verträge gelten nur für Liga eins – bei einem eventuellen Abstieg wird neu verhandelt. „Wir leben nicht im Schlaraffenland. In der 2. Bundesliga müssten die Verträge angepasst werden“, bestätigt Hadzimuhamedovic. Melanie Herrmann ist jedoch der festen Überzeugung, dass es nicht so weit kommt. „Wir steigen nicht ab“, sagt die Torfrau und sieht in Neckarsulm noch viel Potenzial. „Ich fühle mich sehr wohl und will mich an der weiteren Entwicklung der Mannschaft beteiligen.“

Auf gutem Weg Neben Ineichen und Herrmann ist Emilia Galinska (Polen) mit ihrem Nationalteam auf Tour, Selina Kalmbach ist erst von den DHB-Juniorinnen zurückgekehrt. Der Spielbetrieb in der ersten Bundesliga ruht daher an diesem Wochenende.

„Mit unseren personellen Planungen sind wir auf einem guten Weg“, sagt Teammanagerin Jutta Perger. „Oberste Priorität hat jetzt aber der Klassenerhalt.“ Dazu ist der drittletzte Platz notwendig, auf dem die Neckarsulmerinnen derzeit stehen. Der Vorsprung auf den Vorletzten TV Nellingen beträgt neun Spieltage vor Saisonende drei Punkte. Mit dem SVG Celle steht der erste Absteiger bereits fest, das Schlusslicht hat keine Lizenz für die erste Liga mehr beantragt.

 

 

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