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Nach Trainerwechsel: SG Schozach-Bottwartal feiert ersten Auswärtssieg 

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Die Oberliga-Männer der SG Schozach-Bottwartal haben 26:25 bei der SG Lauterstein gewonnen. Interimstrainer Markus Hönig nennt die Gründe für den Erfolg. 

Jan-Paul Kürschner (Mitte) und die SG Schozach-Bottwartal hat bei der SG Lauterstein den ersten Auswärtssieg der Saison verbucht.
Jan-Paul Kürschner (Mitte) und die SG Schozach-Bottwartal hat bei der SG Lauterstein den ersten Auswärtssieg der Saison verbucht.  Foto: Archiv/Seidel

Die 200 Zuschauer in der Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen bekamen am Samstagabend eine hochspannende Partie geboten. Erst elf Sekunden vor dem Ende entschied Niklas Hug mit seinem Treffer zum 26:24 die Partie zu Gunsten der SG Schozach-Bottwartal. Der Anschlusstreffer von Alexander Eberhardt zum 25:26 (12:15)-Endstand änderte nichts mehr am ersten Auswärtssieg der SGSB in dieser Saison.

Erster Auswärtssieg der SGSB: Ein bisschen Glück gehörte dazu 

„Die Mannschaft ist in der Schlussphase bei sich geblieben und wir hatten heute auch das nötige Glück, was in den vergangenen Spielen vielleicht ein wenig gefehlt hat“, lobte Interimstrainer Markus Hönig sein Team. Der Coach der SGSB-Zweiten in der Bezirksoberliga hatte das Amt übernommen, nachdem sich Teile der Mannschaft vorvergangene Woche gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem langjährigen Trainer Henning Fröschle ausgesprochen hatten. Der SGSB-Vorstand hatte Fröschle daraufhin von seinen Aufgaben freigestellt.

„Ich war immer in einem engen Austausch mit Henning und kenne auch viele Spieler noch aus meiner Zeit als Jugendtrainer. Insofern brauchte ich jetzt keine Kennenlernzeit“, erklärte Hönig. Am vergangenen Sonntag hatte er sich bereiterklärt, Fröschles Amt interimsweise zu übernehmen und sogleich einen Matchplan für den nächsten Gegner entwickelt. „An den hat sich die Mannschaft abgesehen von einigen technischen Fehlern zu viel in der Vorwärtsbewegung komplett gehalten“, lobte Hönig das Team, das von den Vereinsverantwortlichen der SGSB nach dem Trainerwechsel in die Pflicht genommen worden war.

Maximal bis Weihnachten wird Markus Hönig weitermachen 

In der ersten Hälfte lagen die Gäste konstant in Führung, gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause. In den zweiten 30 Minuten kam die SGL angeführt von ihren beiden siebenmaligen Torschützen Silas Bäuerle und Mario Kölle auf und ging zehn Minuten vor dem Ende erstmals mit 22:21 in Führung. „In der Schlussphase hält Jan Oßmann drei Hundertprozentige. Das war wichtig“, lobte Hönig seinen Keeper. Er selbst will nicht dauerhaft im Amt bleiben. „Maximal bis Weihnachten“, sei mit dem Vorstand vereinbart.

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