Eishockey
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Übergriffe nach Heimspiel: Heilbronner Falken sprechen Stadionverbote aus

Nach dem Heimspiel gegen die Kassel Huskies hat es vergangenen Freitag Übergriffe von Anhängern der Heilbronner Falken auf Gästefans gegeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Falken haben bereits reagiert.

Martin Peter
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Lesezeit 1 Min
Blick in die leere Eishalle: Die Heilbronner Falken haben von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und erste Stadionverbote ausgesprochen.  Foto: Archiv/Seidel

Sportlich ist es ein gutes, ein spannendes Spiel der Heilbronner Falken am vergangenen Freitag gegen die Kassel Huskies gewesen. Eines mit vielen Emotionen auf dem Eis und auch auf den Rängen. Aber auch ein Duell mit einem unschönen Nachspiel.

Nach der Partie soll es zu Übergriffen seitens einiger schwarz gekleideter Anhänger der Heilbronner gekommen sein - vorrangig im angrenzenden Parkhaus. So zumindest beschreiben es Fans aus Kassel in den sozialen Medien.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung

Auch die Polizei Heilbronn bestätigt die Vorfälle auf Nachfrage. "Wir ermitteln wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung", sagt Pressesprecher Yannick Zimmermann. Ermittelt wird gegen mehrere Personen und in mehreren Fällen. "Wir können noch keine abschließenden Aussagen treffen", so Zimmermann.

 

Die Heilbronner Falken haben in der Zwischenzeit bereits mit einem Statement auf ihren sozialen Kanälen reagiert und sich von den Vorfällen klar distanziert. "Wir sind gegen jegliche Gewalt, das gehört nicht zum Sport dazu", betont Falken-Geschäftsführer Marco Merz gegenüber der Heilbronner Stimme noch einmal. "So etwas können und wollen wir nicht akzeptieren. Es ist uns wichtig, dass das jeder weiß."

Die Falken haben bereits erste Stadionverbote durchgesetzt

Die Heilbronner Falken haben inzwischen von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und erste Stadionverbote gegen Personen durchgesetzt, die an den Übergriffen beteiligt gewesen seien. Aufgrund anhaltender Ermittlungen wollte der Falken-Geschäftsführer aber nicht weiter ins Detail gehen.

 

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