Sommerpause für Heilbronner EC – Verantwortliche haben viel Arbeit vor sich
|
2 Min
Erfolgreich kopiert!
Nach der Niederlage am Sonntag gegen die Black Eagles Reutlingen ist die Eishockey-Saison für den Heilbronner EC beendet. Neuaufbau des Profi-Standorts steht jetzt im Mittelpunkt.
An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Glomex, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Externer Inhalt
Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.
Die Enttäuschung war Kai Sellers auch deutlich nach dem Spiel am Sonntag anzusehen. Die Eishockey-Saison in der Baden-Württemberg-Liga ist seit der 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Black Eagles Reutlingen beendet. Für die Eisbären des Heilbronner EC als Vizemeister, während die Reutlinger im Eisstadion am Europaplatz über den Titelgewinn jubelten.
Verantwortliche wollen Eishockey-Profi-Standort in Heilbronn neu aufbauen
Doch für den Trainer und Vorsitzenden des Heilbronner EC sowie designierten Geschäftsführer der Heilbronner EC Falken wird es keine große Sommerpause geben. Für ihn sowie seine drei Hauptmitstreiter Jan Hey (Mitgesellschafter), HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich und Rainer Maurer in beratender Funktion geht es nun darum, einen Oberliga-Trainer zu finden, einen Oberliga-Etat sowie eine Oberliga-Mannschaft zusammenzustellen und den Vip-Raum in der nächsten Saison voll zu bekommen, damit Profi-Eishockey in Heilbronn weiter eine Zukunft hat.
Lose Gespräche mit möglichen Trainern wurden geführt, eine Absage gab es bereits. Auch ein paar Spieler – in erster Linie aus dem Kader der Heilbronner Falken – haben bereits konkrete Angebote vorliegen. Unterschrieben sei aber noch nichts, sagt Sellers. Auf jeden Fall will er eine Profi-Mannschaft zusammenstellen, die nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird und um einen Platz für die Pre-Playoffs spielen kann. „Das wollen wir auch offen kommunizieren. Nicht, dass falsche Erwartungen aufkommen“, sagt Sellers. Worte die er in der Vergangenheit schon öfter benutzte.
Die Saison für den HEC ist beendet. Für die Verantwortlichen steht in der Sommerpause aber viel Arbeit an.
Foto: Lina Bihr
Holprige Saison der Eisbären – viel zu tun vor Falken-Neustart
Aber für den Neustart der Falken wird es ganz wichtig sein, dass nicht gleich wieder Verbindlichkeiten entstehen die dann vor sich hergeschoben werden. Solide zu wirtschaften muss zunächst die Basis sein, auf der dann weiter aufgebaut werden kann – auch wenn mit den Fußballern des SGV Freiberg ein neuer Player nach Heilbronn kommt, der auf der Sponsorensuche mit dem HEC konkurrieren wird.
Doch vor dem Ausblick schaute Sellers auf eine „holprige Saison“ mit den Eisbären zurück. „Wir hatten Höhen und Tiefen“, sagt der Trainer. „Zum Schluss hat uns ein Punkt gefehlt, um als Erster in die Playoffs zu gehen. So hat eben auch der Hauptrundensieger den Titel geholt.“
Schnelle Entwicklung und ein Glücksbringer der Black Eagles
Matthias Vogler zog schnell sein Handy aus der Tasche. Eine Sim-Karte hat es nicht mehr, dafür einen Sprung im Display. Aber es diente dem Pressekonferenz-Moderator der Black Eagles Reutlingen als Glücksbringer. „Immer wenn mir vor einer Serie etwas runtergefallen ist, haben wir sie gewonnen“, sagte er lachend über die Playoffs und den Schaden an seinem Telefon. „Es ist Wahnsinn, was sich in dem Verein entwickelt hat.“ Einen Anteil daran hat auch Trainer John Kraiss, der das Team in seiner zweiten BW-Liga-Saison zum Meistertitel führte. „Es ist auch eine Genugtuung, weil man zu Hause oft nicht viel gilt“, sagte der Heilbronner. „Ich bin glücklich über die Geschichte, die wir geschrieben haben. Ich arbeite hart mit den Spielern, es ist schön, wenn es sich so auszahlt.“
Die Reutlinger mit ihrem Heilbronner Trainer John Kraiss, der auch schon zusammen mit Sellers die Eisbären coachte, waren in dieser Saison die große Überraschung. Und beide Mannschaften machten in der Finalserie Werbung für das Regionalliga-Eishockey.
In der Finalserie gab es Spiele auf hohem Regionalliga-Niveau zu sehen
„Ich fand, das waren Spiele auf hohem Niveau“, sagte Sellers – vor allem auch mit Bezug auf das letzte Spiel, in dem seine Mannschaft einen 1:3-Rückstand noch aufholte. „Wir hatten aus meiner Sicht auch mehr und klarere Chancen, haben aber Pfosten und Latte getroffen“, sagte er – ohne die Leistung des Gegners damit schmälern zu wollen. „So ist aber eben Hockey. Es standen sich zwei gute Mannschaften gegenüber. Man muss ja auch sehen, dass alles Amateure sind.“
Eisbären-Mannschaft kann für die Niederlage kein Vorwurf gemacht werden
Dem konnte HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich nur beipflichten. „Beide haben eine sehr gute Serie gespielt. Das war auf Augenhöhe. Man muss auch mal die Leistung des Gegners anerkennen. Mund abputzen und weiter geht‘s. So bitter die Niederlage war, man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, überhaupt keinen“, meinte der ehemalige Nationalspieler. „Sie hat immer alles gegeben. Die Spieler wollten unbedingt. Gott sei Dank kann man nie vorhersagen, wie es ausgeht. “ Und zur Partie am Sonntag meinte er: „Das war ein richtig geiles Spiel.“ Auch wenn danach die Enttäuschung auf Heilbronner Seite groß war.
Traurig, aber keine Sorge: Sie können natürlich trotzdem weiterlesen.
Schließen Sie einfach diese Meldung und sichern Sie sich das andere exklusive Angebot auf der Seite. Bei Fragen hilft Ihnen unser Kundenservice unter 07131/615-615 gerne weiter.
Kommentare