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Neu formiertes Team der Heilbronner Falken gewinnt gegen den SC Riessersee 

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Bei den Heilbronner Falken gab es zuletzt acht Abgänge – so hat Trainer Niko Eronen sein Team zu Beginn der Woche auf das Spiel gegen den SC Riessersee eingestellt. 


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Acht Spieler verließen zu Beginn der Woche die Heilbronner Falken. Wegen der Insolvenz der Spielbetriebs GmbH schlossen sie sich zum Ende der Wechselfrist anderen Clubs an.

Der alte Mann sorgt für den Sieg der verjüngten Heilbronner Falken

Die Mannschaft des Oberligisten wurde deshalb stark verjüngt. Trainer Niko Eronen hatte nur einen Tag Zeit, das neu formierte Team auf das Spiel gegen den SC Riessersee vorzubereiten. Aber es gelang ihm augenscheinlich gut. Denn die Falken gewannen am Dienstagabend mit 2:1 (0:0, 0:0, 1:1) nach Penaltyschießen.

Für Youngster Kevin Dibrov (Zweiter von links) war die Partie der Heilbronner Falken gegen den SC Riessersee anstrengend, machte aber viel Spaß.
Für Youngster Kevin Dibrov (Zweiter von links) war die Partie der Heilbronner Falken gegen den SC Riessersee anstrengend, machte aber viel Spaß.  Foto: Schmerbeck, Marc

 

„Es war der alte Mann, der der Vater, der jungen Spieler hätte sein können, der dann das Spiel für uns entschieden hat“, sagte Eronen. Das Tor der Heilbronner ging in der 49. Minute auf das Konto von Kapitän Freddy Cabana. Die Vorarbeit hatte mit Robin Just ein zweiter Routinier geliefert. Cabana verwandelte dann auch den entscheidenden Penalty. Denn vier Minuten vor dem Ende hatte Yannick Armstrong-Kingkade für den Ausgleich gesorgt.

Heilbronner Falken waren zwar etwas verunsichert, aber auch entspannt

„Wir waren entspannt, aber trotzdem natürlich etwas verunsichert“, sagte Eronen. „Wir wussten auf der anderen Seite, wie wichtig der Sieg heute für unseren Gegner wird, wenn es um den Einzug in die Playoff-Runde geht. Nach zwölf Minuten haben wir gespürt, dass wir Eishockey spielen können und dass wir mithalten können. Ich bin super glücklich, was die Jungs aus Eis gebracht haben, speziell nach den acht Abgängen, die wir hatten.“

Aber es war auch damit zu rechnen, dass die Gäste nach dem 3:12 gegen Memmingen im Spiel davor nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen würden. „Es war schwer, sich auf das Spiel vorzubereiten“, sagte SCR-Coach Markus Jocher. „Man konnte gar nicht einschätzen, was auf einen zukommt. Aber für uns ist es gerade schwer da unten rauszukommen. Wir spielen selbst gegen uns.“

Heilbronner Falken gegen SC Riessersee: Anstrengend aber auch "mega geil"

So war der SCR vielleicht auch der richtige Gegner zu diesem Zeitpunkt. Und einige Spieler wie Kevin Dibrov hatten eine Plattform, auf sich aufmerksam zu machen. „Es war mega geil“, sagte der Youngster im Interview mit Sprade-TV. „Aber auch sehr anstrengend. Es war schon immer ein kleiner Traum, hier mitspielen zu können. Aber es fühlt sich gut an.“ Trotz der kurzen Vorbereitungszeit habe sich das Team gut gefunden. „Wir verstehen uns ganz gut und es macht Spaß. Wir freuen uns und haben einfach Bock.“

Eronen hatte trotz der besonderen Konstellation vor dem Spiel nur wenig geändert. „Wir haben ganz normal trainiert“, sagte er. Dazu gab es ein kurzes Videostudium. Damit zeigte er den Spielern, was er von ihnen erwartet. „Und dann habe ich gesagt, geht raus, habt Spaß, genießt es, ihr habt überhaupt keinen Druck“, sagte Eronen, Sein Plan ging auf. 

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