Insolvenz der Heilbronner Falken – wie die Investorensuche vorankommt
Der Insolvenzverwalter der Heilbronner Falken GmbH und Co. KG, Peter Roeger, sieht sich im Zeitplan und hofft, demnächst eine Entscheidung treffen zu können.
Zu Beginn des Monats wurde das Insolvenzverfahren der Heilbronner Falken GmbH & Co. KG eröffnet. Für Insolvenzverwalter Peter Roeger von Pluta Rechtsanwälte geht es darum, so viel Geld wie möglich noch an die Gläubiger auszahlen zu können – und im Idealfall den Profi-Eishockey-Standort Heilbronn zu erhalten.
Insolvenzverwalter will möglichen Kaufpreis für die Heilbronner Falken GmbH und Co. KG nicht bestätigen
Vor Kurzem ist nun die Summe von 300.000 Euro in den Umlauf gekommen, die die Spielbetriebs-GmbH kosten würde. Roeger wollte dies allerdings auf Nachfrage der Heilbronner Stimme nicht bestätigen.
„Zu möglichen Kaufpreisen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen, da während laufender Verhandlungen grundsätzlich Vertraulichkeit gilt“, sagt er. „Wir befinden uns derzeit in Verhandlungen und führen gute Gespräche.“

In den nächsten 14 Tagen könnte eine Entscheidung getroffen werden
Roeger hofft darauf demnächst eine Entscheidung treffen zu können. „Wir liegen im Zeitplan und arbeiten auf eine Lösung hin. Nach aktuellem Stand soll in den nächsten 14 Tagen eine Entscheidung getroffen werden“, sagt der Insolvenzanwalt.
Dabei seien weiterhin beide Optionen möglich, also eine Insolvenzplanlösung oder ein Asset Deal. Beim Insolvenzplan würde die komplette GmbH übernommen werden, bei einem Asset Deal können bestimmte Vermögenswerte wie beispielsweise Namensrechte, die Homepage oder Ähnliches herausgekauft werden.
Weiterhin gibt es verschiedene Lösungs-Möglichkeiten
Diese Option wäre vor allem dann denkbar, wenn sich kein Investor findet, der die Falken übernimmt und den Spielbetrieb fortsetzen will. Dann könnte beispielsweise der Heilbronner EC mit dem Aufstieg über die Eisbären die Webseite übernehmen, die Namensrechte kaufen und somit in der Oberliga weiter als Heilbronner Falken an den Start gehen.
Wenn der Zeitplan weiterhin eingehalten wird, herrscht demnächst Klarheit, wie es mit dem Profi-Eishockey in Heilbronn weitergeht. Klar ist, dass niemand eine Lösung mit zwei Oberliga-Teams will.
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