Tor: Berger, Jokinen; Abwehr: Plauschin – Mapes, Fern – Berry, Krenzlin – Schiller, Widmann – Schams; Angriff: Anderson – Weyrauch – Ritchie, Just – Ludin – Jentsch, Skvorcovs – Wagner – Hon, Nuss – Drothen – Fabian.Tore: 1:0 Eriksson (8.), 1:1 Ludin (14.), 2:1 Jelavic (16./Überzahl), 2:2 Schiller (18.), 2:3 Jentsch (19.), 2:4. Fern (22.), 2:5 Fabian (28.), 3:5 Swinnen (34.), 3:6 Ritchie (40.), 4:6 Jelavic (43.), 5:6 Fardoe (54.),Schiedsrichter: Markus Wohlgemuth, Benedikt Lender. Strafminuten: 0/2. Zuschauer: 832.
Heilbronner Falken sind weiter in Torlaune – 6:5-Sieg gegen Höchstadt
Auf das 13:3 gegen Bayreuth am Freitag lässt Eishockey-Oberligist Heilbronner Falken gegen Höchstadt einen 6:5-Sieg folgen.
Unterhaltsam sind sie derzeit, die Spiele der Heilbronner Falken. Auch wenn es nach der Insolvenzanmeldung sportlich für den Oberligisten um nicht mehr viel geht, da er an den Playoffs nicht teilnehmen darf.
Aber nachdem die Spieler den ersten Schock verdaut haben, geben sie nun wieder Gas und „wollen den Fans noch eine gute Show bieten“, sagte Corey Mapes am Sonntag im Drittel-Interview bei Sprade-TV. Und nach dem 11:3-Erfolg am Freitag gegen Bayreuth fielen auch in der Partie bei den Höchstadt Alligators elf Tore.
Nach verhaltenem Beginn zeigen sich die Heilbronner Falken spielfreudig
Mit einem 6:5 (3:2, 3:1, 2:0)-Sieg fuhren die Heilbronner wieder nach Hause. Danach hatte es zu Beginn des Spiels allerdings gar nicht ausgesehen. Denn die Alligators waren zunächst das aktivere Team und gingen nicht unverdient durch Samuel Eriksson (8. Minute) in Führung.

Die Antwort der Falken folgte in der 14. Minute mit dem Ausgleich durch Luis Ludin. Doch nur kurz darauf schlugen erneut die Gastgeber zu. Maximilian Jelavic erzielte in Überzahl das 2:1 (16.). Paul Fabian saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank. Lars Schiller glich wieder aus (18.). Einen schönen Heilbronner Angriff schloss Niklas Jentsch zur 3:2-Führung ab (19.). Ludin passte in die Tiefe auf Robin Just, dessen Querpass Jentsch verwertete.
Heilbronner Falken sind im zweiten Drittel die gefährlichere Mannschaft
Auch im zweiten Drittel ging es weiter munter hin und her. Die Falken waren nun die gefährlichere Mannschaft und bauten die Führung aus. Leon Fern erzielte das 4:2 (22.), und Fabian stellte auf 5:2 (28.). Bei diesem Treffer holte sich Youngster Philipp Nuss in seinem zweiten Spiel für die Falken einen Scorerpunkt. Erst vor diesem Wochenende war er wie Verteidiger Pascal Widmann mit einer Förderlizenz ausgestattet worden. Beide spielen in der U 20-DNL-Mannschaft der Bietigheim Steelers.
Nach Toren von Fabian (28.), dem Höchstadter Dennis Swinnen (34.) sowie Nolan Ritchie (40.), ging es mit einer Heilbronner 6:3-Führung in die letzte Drittelpause. „Die leichtsinnigen Scheibenverluste töten uns“, sagte Swinnen bei Sprade-TV. „Wir müssen besser aufpassen.“
Im letzten Drittel gerät der Falken-Sieg nochmal in Gefahr
Das taten die Alligators dann auch. Und Jelavic verkürzte auf 4:6 (43.). Höchstadt machte nun Druck, doch die Falken standen stabil oder konnten sich auf Torhüter Patrick Berger verlassen. Sieben Minuten vor dem Ende fiel dann doch noch der Anschlusstreffer durch Jakob Fardoe. Die Gastgeber wollten nun den Ausgleich. Doch Heilbronn verteidigte den 6:5-Erfolg.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare