Heilbronner Falken fertigen bei Comeback von Ritchie Bayreuth ab
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Mit 11:3 schießen die Heilbronner Falken die Bayreuth Tigers ab. Nolan Ritchie überragt bei seiner siebenwöchigen Verletzungspause vor allem als Vorbereiter für seinen besten Kumpel Calder Anderson.
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47 Tage haben die Heilbronner Falken auf den Spieler des Jahres der vergangenen Oberliga-Saison verzichten müssen. Gegen die Bayreuth Tigers feierte Nolan Ritchie aber sein Comeback. Und wie. Mit einem Treffer und sechs Assists führte der 23 Jahre alte Kanadier die Unterländer zum 11:3 (4:1, 4:0, 3:2)-Heimsieg gegen die Oberfranken. Mann des Abends war aber sein bester Kumpel und kongenialer Partner auf dem Eis, Calder Anderson, mit fünf Toren. „Es war sehr schön, nach so langer Zeit wieder auf dem Eis zu stehen“, berichtet Ritchie.
Endlich ist auch wieder die Paradereihe der Heilbronner mit Ritchie, Anderson und Thore Weyrauch wieder vereint. „Wir spielen jetzt fast schon seit zwei Jahren erfolgreich zusammen. Man hat gemerkt, dass jeder von uns eine ganz andere Energie hatte – jetzt, wo ich endlich wieder zurück bin“, erklärt Ritchie. Und sein Trainer ergänzt: „Bevor er sich verletzt hat, war er unser bester Punktesammler, bester Torschütze und auch der Ankerpunkt unserer Offensive. Es war schön zu sehen, dass er an diese Rolle direkt wieder angeknüpft hat.“
Endlich wieder lachende Gesichter bei den Falken-Spielern nach dem Kantersieg gegen die Bayreuth Tigers.
Foto: Mario Berger
Blitzstart der Falken: Nach acht Minuten führen sie 4:0
Nach viereinhalb Minuten eröffnete Anderson den Torreigen. Nur elf Sekunden später ließ Thore Weyrauch das 2:0 folgen (5. Minute). Wiederum nicht mal eine Minute später traf Niklas Jentsch zum 3:0 (6.), bevor Anderson das 4:0 erzielte (8.). „Zum ersten Mal seit geraumer Zeit spürten wir keinen Druck, und es gab keine Störgeräusche rund um den Club“, berichtet Falken-Trainer Niko Eronen. „Wir haben natürlich auch von dem Raketenstart, den wir hingelegt haben, profitiert. Aber es war auch einfach schön, wieder freudige und lachende Gesichter auf dem Eis und auf der Bank zu sehen.“
Und die Falken hätten weiter nachlegen können. Doch zwei Mal stand das Torgestänge im Weg. Und in einer fast zweiminütigen doppelten Überzahl gelang es ihnen nicht, sich die Bayreuther zurechtzulegen.
Gegentor zum 1:4 bringt Heilbronn nicht aus dem Tritt
Doch dann mussten die Heilbronner das 1:4 durch Michal Spacek hinnehmen (15.). Da hatten sich die Falken aber schon in einen Rausch gespielt. 51 Sekunden nach Wiederbeginn im zweiten Drittel erhöhte Anderson auf 5:1 (21.). Als der Kanadier zum 6:1 einschob (25.) - der Treffer hatte auch nach dem Videobeweis Bestand -, skandierten die Fans in Erwartung auf eine zweistellige Torausbeute der Gastgeber: „Nur noch vier.“ Und die Falken ließen sich nicht lumpen. Leon Fern (37.) und Ritchie (39.) erhöhten noch vor der Drittelpause auf 8:1.
Im Schlussabschnitt ließen es die Falken etwas gemächlicher angehen, wodurch die Bayreuther besser ins Spiel fanden. So kamen die Tigers noch zu ein bisschen Ergebniskosmetik durch Sam Verelst (45.), der einen Schuss von Kyle Bollers ins Heilbronner Tor abfälschte, und Dominik Piskor (51.), bevor Jentsch (52.) das 9:3 erzielte. Anderson erfüllte dann in doppelter Überzahl den Fan-Wunsch nach einer zweistelligen Torausbeute (57.). Und Gunars Skvorcovs (58.) stellte in nur noch einfacher Überzahl den Endstand her. Trotz der elf Gegentore nimmt Tigers-Trainer Larry Suarez seinen Goalie Daniel Arendas in Schutz. „Er ist ein junger Torhüter von unserer 1b, er trainiert eigentlich nur bei uns mit“, erklärt der Tigers-Coach. „Wir alle, die Trainer und auch die gesamte Mannschaft, haben ihn direkt nach der Partie wieder aufgebaut.“
Und mit Blick auf die Falken fährt er fort: „Es müssen schwierige Wochen für die Falken gewesen sein. Aber sie waren heute wieder das Heilbronn, das man kennt – saugefährlich und immer noch eine der besten Mannschaften in der Liga.“
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